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[[Datei:Historische Hinweistafel, Eingang Mühlbachtal.JPG|thumb|Historische Hinweistafel, einst am Eingang zum Mühlbachtal, Bramberg, jetzt im [[Museum Bramberg]]]]
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[[Datei:Güterweg Sonnseite Uttendorf.jpg|thumb|Güterweg Sonnseite [[Uttendorf]]]]
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[[Datei:Thannberg Taxenbach.jpg|thumb|[[Thannberg]], [[Taxenbach]]]]
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[[Datei:Güterweg von Thumersbach zum Mitterberg.jpg|thumb|Güterweg von [[Thumersbach]] zum Mitterberg.]]
[[Datei:Güterweg von Thumersbach zum Mitterberg.jpg|thumb|Güterweg von [[Thumersbach]] zum Mitterberg]]
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[[Datei:Brucker Sonnberg.jpg|thumb|Bachseit-Güterweg in [[Bruck an der Großglocknerstraße]].]]
[[Datei:Brucker Sonnberg.jpg|thumb|Bachseit-Güterweg in [[Bruck an der Großglocknerstraße]]]]
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[[Datei:Almerschließung im Wildkogelgebiet.jpg|thumb|Güterwegbau zur Almerschließung im [[Wildkogel]]gebiet.]]
[[Datei:Almerschließung im Wildkogelgebiet.jpg|thumb|Güterwegbau zur Almerschließung im [[Wildkogel]]gebiet]]
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[[Datei:Alm- und Skigebiet Resterhöhe.jpg|thumb|Güterwege im Alm- und Skigebiet [[Resterhöhe]].]]
[[Datei:Alm- und Skigebiet Resterhöhe.jpg|thumb|Güterwege im Alm- und Skigebiet Resterhöhe]]
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Ein '''Güterweg''' ist eine meist private oder genossenschaftliche Zubringerstraße zu abseits gelegenen Gehöften, Wohnhäusern und [[Alm]]- und Forstgebieten im Salzburger Bergland. Zunehmend werden Güterwege auch als Zufahrt in Skigebiete bis in Höhen über 2 000 [[m ü. A.]] geführt.
Ein '''Güterweg''' ist eine meist private oder genossenschaftliche Zubringerstraße zu abseits gelegenen Gehöften, Wohnhäusern und [[Alm]]- und Forstgebieten im Salzburger Bergland. Zunehmend werden Güterwege auch als Zufahrt in Skigebiete bis in Höhen über 2 000 [[m ü. A.]] geführt.
      
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Bis in die Mitte des [[20. Jahrhundert]] waren vor allem in den Bezirken inner Gebirg - im [[Pinzgau]], im [[Pongau]] und im [[Lungau]] - abgelegene Bergbauerngüter meist nur zu Fuß erreichbar. Benötigte Waren wurden entweder von Menschen oder von einem [[Noriker Pferd]] oder einem [[Haflinger Pferd]] (früher auch manchmal von einem [[Hausesel]]) auf einem [[Fußweg]] zu den Höfen getragen oder – wo es vom Wegverlauf und von der Wegverfassung  her möglich war - von einem Pferd auf einer sogenannten „Naochschloapf“ gezogen.  (Eine Naochschloapf ist ein Gefährt mit einem kleinen Radpaar im vorderen Teil, dessen hinteres Ende schlittenartig am Boden nachschleift. Die Naochschloapf wurde von einem Pferd, das zwischen den zwei Deichseln eingespannt ging, gezogen. Auf der Naochschloapf, deren Boden aus hölzernen Querverstrebungen zwischen zwei Langhölzern besteht, ist ein sog. "Kranz" befestigt, das ist ein Geviert aus Brettern, das das Herausfallen der transportierten Waren verhindert.) In wenigen Fällen existierte ein unasphaltierter Fahrweg, der im Sommerhalbjahr mit einem Pferdefuhrwerk und im Winterhalbjahr mit einem Pferdeschlitten befahren werden konnte.
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Bis in die Mitte des [[20. Jahrhundert]] waren vor allem in den Bezirken [[Inner Gebirg]] - im [[Pinzgau]], im [[Pongau]] und im [[Lungau]] - abgelegene Bergbauerngüter meist nur zu Fuß erreichbar. Benötigte Waren wurden entweder von Menschen oder von einem [[Noriker Pferd]] oder einem [[Haflinger Pferd]] (früher auch manchmal von einem [[Hausesel]]) auf einem [[Fußweg]] zu den Höfen getragen oder – wo es vom Wegverlauf und von der Wegverfassung  her möglich war - von einem Pferd auf einer sogenannten „Naochschloapf“<ref>Eine Naochschloapf ist ein Gefährt mit einem kleinen Radpaar im vorderen Teil, dessen hinteres Ende schlittenartig am Boden nachschleift. Die Naochschloapf wurde von einem Pferd, das zwischen den zwei Deichseln eingespannt ging, gezogen. Auf der Naochschloapf, deren Boden aus hölzernen Querverstrebungen zwischen zwei Langhölzern besteht, ist ein sog. "Kranz" befestigt, das ist ein Geviert aus Brettern, das das Herausfallen der transportierten Waren verhindert.</ref> gezogen.  In wenigen Fällen existierte ein unasphaltierter Fahrweg, der im Sommerhalbjahr mit einem Pferdefuhrwerk und im Winterhalbjahr mit einem Pferdeschlitten befahren werden konnte.
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==Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg==
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==Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg==
Um den Einstieg der Bergbauern in die Marktwirtschaft zu ermöglichen und dadurch die Bewirtschaftung der Bergbauernhöfe und die Ernährung der Bevölkerung zu sichern, ging man in der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert nach und nach daran, die Infrastruktur zu verbessern. Das betraf zuerst Stromzuleitungen zu noch nicht elektrifizierten Höfen, darauf folgte die Errichtung von Zufahrten und zuletzt von Telefonleitungen. In allen Fällen kamen öffentliche Fördermittel zum Einsatz und die Bauern mussten je nach Anteilen Eigenleistungen in Form von Arbeitsschichten und auch Geldleistungen erbringen. Der Errichtung von Güterwegen ging meist die Gründung einer Weggenossenschaft voraus, die als Rechtsträgerin Fördermittelempfängerin war, über die zu leistenden Arbeitsschichten und Geldleistungen bestimmte und bis heute Entscheidungsträgerin für Ausbau- oder Erhaltungsarbeiten ist und somit eine Art Selbstverwaltung der Interessenten bildet.
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Um den Einstieg der Bergbauern in die Marktwirtschaft zu ermöglichen und dadurch die Bewirtschaftung der Bergbauernhöfe und die Ernährung der Bevölkerung zu sichern, ging man in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s nach und nach daran, die Infrastruktur zu verbessern. Das betraf zuerst Stromzuleitungen zu noch nicht elektrifizierten Höfen, darauf folgte die Errichtung von Zufahrten und zuletzt von Telefonleitungen. In allen Fällen kamen öffentliche Fördermittel zum Einsatz und die Bauern mussten je nach Anteilen Eigenleistungen in Form von Arbeitsschichten und auch Geldleistungen erbringen. Der Errichtung von Güterwegen ging meist die Gründung einer Weggenossenschaft voraus, die als Rechtsträgerin Fördermittelempfängerin war, über die zu leistenden Arbeitsschichten und Geldleistungen bestimmte und bis heute Entscheidungsträgerin für Ausbau- oder Erhaltungsarbeiten ist und somit eine Art Selbstverwaltung der Interessenten bildet.
    
==Revolution in der Berglandwirtschaft==
 
==Revolution in der Berglandwirtschaft==
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==Gegenwart==
 
==Gegenwart==
Ein ausgebautes ländliches Wegenetz mit seinen mittlerweile zahllosen Güter-, Alm- und Wirtschaftswegen benötigt in der Gegenwart so gut wie keine Erweiterung mehr, erfordert aber die Erhaltung und damit die laufende Sanierung. Dafür sollen allein im Jahr 2015 10 Millionen Euro ausgegeben werden. Da das Wegenetz laut Landesrat [[Josef Schwaiger|Sepp Schwaiger]] (ÖVP) einen Gesamtwert von rund einer Milliarde darstellt, machen die 10 Millionen nur ein Prozent des Wertes aus. Sie werden für zeitgerechte Wartungen ausgegeben, die verhindern sollen, dass gesamte Weganlagen Schaden nehmen und deren Wiederherstellung in der Folge eine Vervielfachung der Kosten verursachen würde.
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Ein ausgebautes ländliches Wegenetz mit seinen mittlerweile zahllosen Güter-, Alm- und Wirtschaftswegen benötigt in der Gegenwart so gut wie keine Erweiterung mehr, erfordert aber die Erhaltung und damit die laufende Sanierung. Dafür sollen allein im Jahr 2015 zehn Millionen Euro ausgegeben werden. Da das Wegenetz laut Landesrat [[Josef Schwaiger|Sepp Schwaiger]] (ÖVP) einen Gesamtwert von rund einer Milliarde darstellt, machen die 10 Millionen nur ein Prozent des Wertes aus. Sie werden für zeitgerechte Wartungen ausgegeben, die verhindern sollen, dass gesamte Weganlagen Schaden nehmen und deren Wiederherstellung in der Folge eine Vervielfachung der Kosten verursachen würde.
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==Siehe auch==
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* [[Fonds zur Erhaltung des ländlichen Straßennetzes]]
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== Bilder ==
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==Quellen==
 
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* Eigenartikel von [[Benutzer:Wald1siedel|Christina Nöbauer]]
 
* Eigenartikel von [[Benutzer:Wald1siedel|Christina Nöbauer]]
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*''Land investiert zehn Millionen Euro in Wegenetz,'' [[Salzburger Nachrichten]] vom 13. April 2015, Lokalteil S. 5
 
*''Land investiert zehn Millionen Euro in Wegenetz,'' [[Salzburger Nachrichten]] vom 13. April 2015, Lokalteil S. 5
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==Siehe auch==
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==== Anmerkung ====
* [[Fonds zur Erhaltung des ländlichen Straßennetzes]]
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[[Kategorie:Landwirtschaft]]
 
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[[Kategorie:Infrastruktur]]
 
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[[Kategorie:Straße]]
 
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