Archiv der Erzabtei St. Peter: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Die beiden Archivare Dr. [[Franz Martin]] und Dr. [[Herbert Klein]] entwarfen eine grundlegend neue, bis heute gültige Bestandsordnung. Während des 2. Weltkrieges wurden die älteren und wertvolleren Archivalien zum Schutz vor Bombenangriffen nach [[Hallein]] in Sicherheit gebracht. | ||
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| + | ==Archivbestände== | ||
| + | *'''Urkundenreihe:''' ca. 5.150 Urkundensignaturen | ||
| + | *'''Handschriftenreihe A:''' Chroniken, Tagebücher, Kapitelprotokolle, Visitationen, Stiftungen, Nekrologe und Roteln (Mitteilung des Todes an andere Klöster), Inventare, Rechnungsbücher ca. 1.000 Signaturen | ||
| + | *'''Salzburger Verbrüderungsbuch''' | ||
| + | * '''Handschriftenreihe B:''' Amtsbücher der Grundherrschaft (Urbare, Grundbücher, Geschäftsbücher des Hofrichters), ca. 1.400 Signaturen | ||
| + | *'''Dokument Urbarämter''' 1230 | ||
| + | * '''Akten:''' Unterlagen und Korrespondenzen der Äbte, der Konventualen, der Kämmerei und anderer Verwaltungsstellen des Stiftes, Grundherrschaftsakten. ca. 3.000 Signaturen | ||
| + | * '''Plansammlung:''' Pläne, Karten und Risse. | ||
| + | *'''Dezentrale Archivkörper:''' Urbaramts- und Pfarrarchiv [[Abtenau]], Propsteiarchiv Wieting, Archiv der Österreichischen Benediktinerkongregation. | ||
| + | *'''Fotosammlung:''' Fotonachlässe und thematische Sammlungen. | ||
| + | *'''Sondersammlungen:''' Siegelstempel | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* [http://vdu.uni-koeln.de:8181/mom/AT-StiASP/Urkunden/fond?block=1 Urkundenbestand: St. Peter, Archiv der Erzabtei ab 1005] | * [http://vdu.uni-koeln.de:8181/mom/AT-StiASP/Urkunden/fond?block=1 Urkundenbestand: St. Peter, Archiv der Erzabtei ab 1005] | ||
Version vom 6. Dezember 2016, 17:04 Uhr
Das Archiv der Erzabtei St. Peter der Benediktiner-Erzabtei St. Peter in der Stadt Salzburg ist eines der ältesten Archive Österreichs mit Aufzeichnungen vom 8. bis zum 20. Jahrhundert.
Geschichte
Die älteste Urkunde im Stiftsarchiv St. Peter stammt aus dem Jahr 1005. Die Urkunden dienten der Absicherung des Besitzes und der Rechte des Klosters, sie waren Teil des Klosterschatzes und ihre Verwahrung oblag den Äbten. 1942 bis 1948 waren die Bestände des Stiftsarchivs beschlagnahmt und gehörten zum Salzburger Landesarchiv.
Die beiden Archivare Dr. Franz Martin und Dr. Herbert Klein entwarfen eine grundlegend neue, bis heute gültige Bestandsordnung. Während des 2. Weltkrieges wurden die älteren und wertvolleren Archivalien zum Schutz vor Bombenangriffen nach Hallein in Sicherheit gebracht.
Die Archivräumlichkeiten wurden 2007 umfassend erweitert und modernisiert. Momentan liegt das Hauptaugenmerk auf der digitalen Erfassung der Archivbestände.
Archivbestände
- Urkundenreihe: ca. 5.150 Urkundensignaturen
- Handschriftenreihe A: Chroniken, Tagebücher, Kapitelprotokolle, Visitationen, Stiftungen, Nekrologe und Roteln (Mitteilung des Todes an andere Klöster), Inventare, Rechnungsbücher ca. 1.000 Signaturen
- Salzburger Verbrüderungsbuch
- Handschriftenreihe B: Amtsbücher der Grundherrschaft (Urbare, Grundbücher, Geschäftsbücher des Hofrichters), ca. 1.400 Signaturen
- Dokument Urbarämter 1230
- Akten: Unterlagen und Korrespondenzen der Äbte, der Konventualen, der Kämmerei und anderer Verwaltungsstellen des Stiftes, Grundherrschaftsakten. ca. 3.000 Signaturen
- Plansammlung: Pläne, Karten und Risse.
- Dezentrale Archivkörper: Urbaramts- und Pfarrarchiv Abtenau, Propsteiarchiv Wieting, Archiv der Österreichischen Benediktinerkongregation.
- Fotosammlung: Fotonachlässe und thematische Sammlungen.
- Sondersammlungen: Siegelstempel