Auf der Suche nach den Weibchen fliegen die Männchen tagsüber umher. Wie alle heimischen Psychiden nehmen sie in ihrem kurzem Leben keine Nahrung zu sich. Die Raupen leben am Boden, besonders dort, wo die Vegetation etwas lückig und kurzrasig ist. Oft halten sie sich dabei auch in der Nähe von Thymian-Polstern auf, von denen sie sich vermutlich auch ernähren. Zur Verpuppung werden die Säcke entweder in der Vegetation, beispielsweise an ''Erica'', oder auch an Felsblöcke angesponnen. Die Art kommt nach bisheriger Kenntnis hauptsächlich über basischen Gesteinen (Kalk oder Dolomit) vor, fliegt aber auch in den Hohen Tauern an Stellen mit Einsprengungen von Kalk. Trotzdem kann die Aufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen (extensive Almwirtschaft) zum Verlust zahlreicher Lebensräume in der Zukunft führen, weshalb wir die Art als potentiell bedroht ansehen. | Auf der Suche nach den Weibchen fliegen die Männchen tagsüber umher. Wie alle heimischen Psychiden nehmen sie in ihrem kurzem Leben keine Nahrung zu sich. Die Raupen leben am Boden, besonders dort, wo die Vegetation etwas lückig und kurzrasig ist. Oft halten sie sich dabei auch in der Nähe von Thymian-Polstern auf, von denen sie sich vermutlich auch ernähren. Zur Verpuppung werden die Säcke entweder in der Vegetation, beispielsweise an ''Erica'', oder auch an Felsblöcke angesponnen. Die Art kommt nach bisheriger Kenntnis hauptsächlich über basischen Gesteinen (Kalk oder Dolomit) vor, fliegt aber auch in den Hohen Tauern an Stellen mit Einsprengungen von Kalk. Trotzdem kann die Aufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen (extensive Almwirtschaft) zum Verlust zahlreicher Lebensräume in der Zukunft führen, weshalb wir die Art als potentiell bedroht ansehen. |