Hermann Koller: Unterschied zwischen den Versionen

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Koller war verheiratet und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Kellner. Mit seiner Gattin lebte er zunächst in Lehen, in der [[Scherzhauserfeldsiedlung]], später in Maxglan, in der Gärtnerstraße Nr. 18.
Koller war verheiratet und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Kellner. Mit seiner Gattin lebte er zunächst in Lehen, in der [[Scherzhauserfeldsiedlung]], später in Maxglan, in der Gärtnerstraße Nr. 18.
Obwohl oder gerade weil Koller keiner Widerstandsgruppe angehörte, wurde er dennoch als Gegner des Regimes betrachtet und am [[20. März]] [[1943]] abgeholt, sowie im Polizeigefängnis inhaftiert, jedoch nicht strafrechtlich verfolgt.  
Obwohl oder gerade weil Koller keiner Widerstandsgruppe angehörte, wurde er dennoch als Gegner des Regimes betrachtet und am [[20. März]] [[1943]] abgeholt, sowie im Polizeigefängnis inhaftiert, jedoch nicht strafrechtlich verfolgt.  
Am [[17. Mai]] des gleichen Jahres kam Koller ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]], von dort aus am [[6. Dezember]] immer noch des gleichen Jahres ins [[Konzentrationslager Mauthausen|[[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]]]] und am [[9. Jänner]] [[1944]] zurück nach Dachau. Doch sein Leidensweg war noch nicht zu Ende. Am [[12. Mai]] wurde Koller ins KZ Natzweiler-Struthof im Elsass gebracht, allerdings am [[6. September]]  desselben Jahres wieder zurück nach Dachau gebracht, wo er am [[21. März]] [[1945]] sein Leben verlor.  
Am [[17. Mai]] des gleichen Jahres kam Koller ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]], von dort aus am [[6. Dezember]] immer noch des gleichen Jahres ins [[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]] und am [[9. Jänner]] [[1944]] zurück nach Dachau. Doch sein Leidensweg war noch nicht zu Ende. Am [[12. Mai]] wurde Koller ins KZ Natzweiler-Struthof im Elsass gebracht, allerdings am [[6. September]]  desselben Jahres wieder zurück nach Dachau gebracht, wo er am [[21. März]] [[1945]] sein Leben verlor.  
   
   
Zum Andenken an Hermann Koller wurde am [[19. April]] [[2013]] in der Gärtnerstraße Nr. 18 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.
Zum Andenken an Hermann Koller wurde am [[19. April]] [[2013]] in der Gärtnerstraße Nr. 18 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.