St. Vital Ravelin: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 20. März 2016, 08:54 Uhr
Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst, 1750
Das St. Vital Ravelin, war eines von vier den Bollwerken vorgelagertes Ravelin der Salzburger Stadtbefestigung am rechten Salzachufer.
Lage
Das St. Vital Ravelin besaß eine symmetrisch dreieckige Form. Im Süden reichte es bis auf den südlichen Vorplatz des Kongresshauses. Die nördliche Spitze des Verteidigungsbauwerkes reichte mit dem vorgelagerten Wehrgraben bis zur Begrenzung zwischen den Häusern Rainerstraße 5 und 7. Die Wallanlage selbst reichte bis über die heutige Auerspergstraße hinaus bis in das heutige Haus Auerspergstraße 19 (= Rainerstraße 5).
Funktion
Das Vorwerk der Verteidigungsbauten besaß im Süden eine Höhe von nur etwa 7 m nächst dem Hauptwehrgraben und wurde nach Norden zu bis zum dortigen kleinen Wehrgraben über die vorgelagerten Erdwälle noch niedriger, sodass keine toten Winkel entstanden und die Geschütze des Haupt-Bollwerkes dieses Vorwerk vor allem von der Seite aus gut überblicken und verteidigen konnten.
Quellen
- Die Entwicklung der Befestigungsanlagen Plan IV/4, in : Historischer Atlas der Stadt Salzburg, Salzburg Archiv, 1999
- historischer Plan von Philipp Harpff, 1643
- Stadtbefestigung der Stadt Salzburg
Weblinks historische Karten
Historisches Kartenmaterial über die Stadt Salzburg: