Thalgauberg (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die Gemeindesitzungen der Gemeinde Thalgauberg fanden im Gasthaus Mooshäusl statt. Die Gemeindekanzlei befand sich aber bereits im Ortszentrum von Thalgau (Haus Nr. 57 von Martin Kicher, später Wohnhaus der Familie Hierner), damit sie für die Bürger gut erreichbar war. | + | Im Zeitraum von 1900 bis 1935 waren in der Gemeinde Thalgauberg neun Bürgermeister tätig. Die Gemeindesitzungen der Gemeinde Thalgauberg fanden im Gasthaus Mooshäusl statt. Die Gemeindekanzlei befand sich aber bereits im Ortszentrum von Thalgau (Haus Nr. 57 von Martin Kicher, später Wohnhaus der Familie Hierner), damit sie für die Bürger gut erreichbar war. |
Als absehbar war, dass der Gemeinde Thalgauberg ihre Eigenständigkeit zu verlieren drohte, versuchte die Gemeindevertretung von Thalgauberg durch Petitionen an den damaligen Landeshauptmann Dr. [[Franz Rehrl]] die Auflösung abzuwenden, was aber nicht gelang. Es wurde auch in der Bevölkerung des Thalgauberges eine Abstimmung über die Eigenständigkeit abgehalten, die eine 100%ige Zustimmung ergab. Was sich aber ebenfalls als wirkungslos erwies. Als letzter Gemeindesekretär der Gemeinde Thalgauberg fungierte [[Johann Hierner]]. Er wurde von der Gemeinde Thalgau übernommen. | Als absehbar war, dass der Gemeinde Thalgauberg ihre Eigenständigkeit zu verlieren drohte, versuchte die Gemeindevertretung von Thalgauberg durch Petitionen an den damaligen Landeshauptmann Dr. [[Franz Rehrl]] die Auflösung abzuwenden, was aber nicht gelang. Es wurde auch in der Bevölkerung des Thalgauberges eine Abstimmung über die Eigenständigkeit abgehalten, die eine 100%ige Zustimmung ergab. Was sich aber ebenfalls als wirkungslos erwies. Als letzter Gemeindesekretär der Gemeinde Thalgauberg fungierte [[Johann Hierner]]. Er wurde von der Gemeinde Thalgau übernommen. | ||
In der Gemeindechronik von Thalgau ist angeführt, dass die Gemeinde Thalgauberg im Jahr 1933 für die Verwaltung die erste Schreibmaschine angeschafft hatte. | In der Gemeindechronik von Thalgau ist angeführt, dass die Gemeinde Thalgauberg im Jahr 1933 für die Verwaltung die erste Schreibmaschine angeschafft hatte. | ||
| + | ==Extraschau in der 25. Thalgauer Bildungswoche zum Thema "Auflösung der ehemaligen Salzburger Bergbauerngemeinde Thalgauberg"== | ||
| + | Anläßlich der vor 80 Jahren erfolgten Auflösung der Gemeinde Thalgauberg wird im Rahmen der Bildungswoche eine Extraschau "Und ewig singen die Wälder" geboten, die auch auf das damalige karge Dasein der Thalgauberger Bevölkerung Bezug nimmt. | ||
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Version vom 2. Februar 2016, 21:39 Uhr
Die eigenständige Gemeinde Thalgauberg bestand vom Jahr 1900 bis zum Jahr 1935 und wurde nach ihrer Auflösung in die Gemeinde Thalgau einverleibt.
Geschichte
Im Zeitraum von 1900 bis 1935 waren in der Gemeinde Thalgauberg neun Bürgermeister tätig. Die Gemeindesitzungen der Gemeinde Thalgauberg fanden im Gasthaus Mooshäusl statt. Die Gemeindekanzlei befand sich aber bereits im Ortszentrum von Thalgau (Haus Nr. 57 von Martin Kicher, später Wohnhaus der Familie Hierner), damit sie für die Bürger gut erreichbar war.
Als absehbar war, dass der Gemeinde Thalgauberg ihre Eigenständigkeit zu verlieren drohte, versuchte die Gemeindevertretung von Thalgauberg durch Petitionen an den damaligen Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl die Auflösung abzuwenden, was aber nicht gelang. Es wurde auch in der Bevölkerung des Thalgauberges eine Abstimmung über die Eigenständigkeit abgehalten, die eine 100%ige Zustimmung ergab. Was sich aber ebenfalls als wirkungslos erwies. Als letzter Gemeindesekretär der Gemeinde Thalgauberg fungierte Johann Hierner. Er wurde von der Gemeinde Thalgau übernommen.
In der Gemeindechronik von Thalgau ist angeführt, dass die Gemeinde Thalgauberg im Jahr 1933 für die Verwaltung die erste Schreibmaschine angeschafft hatte.
Extraschau in der 25. Thalgauer Bildungswoche zum Thema "Auflösung der ehemaligen Salzburger Bergbauerngemeinde Thalgauberg"
Anläßlich der vor 80 Jahren erfolgten Auflösung der Gemeinde Thalgauberg wird im Rahmen der Bildungswoche eine Extraschau "Und ewig singen die Wälder" geboten, die auch auf das damalige karge Dasein der Thalgauberger Bevölkerung Bezug nimmt.
Bildergalerie
Quelle
- Thalgauer Heimatbuch
- "Thalgau in alten Ansichten und Chroniken" von Bernhard Iglhauser
[[Kategorie:Datei:Thalgau]