Matthäus Mauracher I.: Unterschied zwischen den Versionen
K →Werke |
K Textersetzung - „, †“ durch „; †“ |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Matthäus Mauracher I.''', eigentlich Ma''thia''s (* [[20. Juli]] [[1818]] in [[Zell am Ziller]] | '''Matthäus Mauracher I.''', eigentlich Ma''thia''s (* [[20. Juli]] [[1818]] in [[Zell am Ziller]]; † [[7. August]] [[1884]] in [[Salzburg]]), war ein [[Orgelbauer]] aus der bedeutenden [[Zillertal]]er Künstler-, Bildhauer- und Orgelbauerfamilie [[Mauracher]]. | ||
==Leben== | ==Leben== | ||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
Mauracher hatte sodann mit der Schaffung der neuen Orgel der [[Kollegienkirche]] („Studienkirche“) solchen Erfolg, dass ihm mehrfache Großaufträge, u.a. der Umbau der [[Dom|Salzburger Domorgel]] und die Erneuerung der Bruckner-Orgel im Stift St. Florian, anvertraut wurden. Er machte auch die Bekanntschaft des Komponisten und Organisten Anton Bruckner, der ihn sehr schätzte. | Mauracher hatte sodann mit der Schaffung der neuen Orgel der [[Kollegienkirche]] („Studienkirche“) solchen Erfolg, dass ihm mehrfache Großaufträge, u.a. der Umbau der [[Dom|Salzburger Domorgel]] und die Erneuerung der Bruckner-Orgel im Stift St. Florian, anvertraut wurden. Er machte auch die Bekanntschaft des Komponisten und Organisten Anton Bruckner, der ihn sehr schätzte. | ||
In seinem Betrieb wurde ab 1878 die von seinem ältesten Sohn [[Josef Mauracher|Josef]] (* 1845 | In seinem Betrieb wurde ab 1878 die von seinem ältesten Sohn [[Josef Mauracher|Josef]] (* 1845; † 1907) verwendete Hängeventillade (Registerkanzellen mit hängenden Ventilen und horizontalem Hebelverschluss) verwendet. Etwa 120 Orgeln entstanden in dieser Generation, bevor das Unternehmen von den jüngeren Söhnen [[Hans Mauracher|Hans]] (* 1847; † 1900) und [[Matthäus Mauracher II.|Matthäus II.]] (* 1859; † 1939) übernommen wurde. | ||
==Werke== | ==Werke== | ||