Kulturhaus St. Gilgen: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Kulturhaus St. Gilgen''' ist ein Ausstellungsgebäude und beherbergt das [[Museum der Zinkenbacher Malerkolonie]].
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Im November 2008 fasste die Gemeindevorstehung den Entschluss, das Dach und die Fassade des Kulturhauses in der [[Aberseestraße (Sankt Gilgen)|Aberseestraße]] 11 zu sanieren. Sie erteilte den Planungsauftrag an ein ortsansässiges Planungsbüro. Im Winter 2009/2010 erfolgten die Ausschreibungen der einzelnen Gewerke. Jeweils
 
drei regionale bzw. ortsansässige Unternehmen wurden zur Angebotserstellung aufgefordert. Die Vergabe erfolgte in Form von nicht offenen Verfahren ohne vorherige Bekanntmachung. Der Kostenanschlag für die Bauwerkskosten lag bei etwa 261.000 Euro brutto.
 
drei regionale bzw. ortsansässige Unternehmen wurden zur Angebotserstellung aufgefordert. Die Vergabe erfolgte in Form von nicht offenen Verfahren ohne vorherige Bekanntmachung. Der Kostenanschlag für die Bauwerkskosten lag bei etwa 261.000 Euro brutto.
  
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Durch den [[Sankt Gilgener Museumsverein]] wurde während der Bauarbeiten zur Dach- und Fassadensanierung der Vorschlag zum Ausbau des Dachbodens als Ortsarchiv des
[[Heimatkundliches Museum Wetzlhäusl|Heimatkundlichen Museums St. Gilgen]] eingebracht. Eine Förderung des [[Referat 12/05 Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes|Referates Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes]] wurde gewährt.
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* [[Salzburger Landesrechnungshof]], Bericht Gemeinde Sankt Gilgen [http://www.salzburg.gv.at/lrhbericht_stgilgen.pdf Februar 2014]
  
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[[Kategorie:Sankt Gilgen]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
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[[Kategorie:historische Gebäude]]
 
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
 
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[[Kategorie:Denkmalschutz (St. Gilgen)]]
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Version vom 4. März 2016, 07:51 Uhr

Datei:Das frühere Schulhaus - heutiges Kulturhaus Sankt Gilgen.jpg
Das frühere Schulhaus - heutiges Kulturhaus Sankt Gilgen

Das Kulturhaus Sankt Gilgen ist ein Ausstellungsgebäude und beherbergt das Museum der Zinkenbacher Malerkolonie.

Geschichte

Beim Kulturhaus handelt es sich um das frühere Schulgebäude der Flachgauer Gemeinde Sankt Gilgen im Salzkammergut.

Im November 2008 fasste die Gemeindevorstehung den Entschluss, das Dach und die Fassade des Kulturhauses in der Aberseestraße 11 zu sanieren. Sie erteilte den Planungsauftrag an ein ortsansässiges Planungsbüro. Im Winter 2009/2010 erfolgten die Ausschreibungen der einzelnen Gewerke. Jeweils drei regionale bzw. ortsansässige Unternehmen wurden zur Angebotserstellung aufgefordert. Die Vergabe erfolgte in Form von nicht offenen Verfahren ohne vorherige Bekanntmachung. Der Kostenanschlag für die Bauwerkskosten lag bei etwa 261.000 Euro brutto.

Dieser Betrag war im Voranschlag des Jahrs 2010 nicht bedeckt. Es wurde daher eine Aufteilung der Bauarbeiten auf die drei Folgejahre überlegt. Dadurch hätten sich die Bauwerkskosten um fast zehn Prozent erhöht. Die Gemeindevorstehung entschied am 14. April 2010, dass die Realisierung des ersten Bauabschnitts (Dachsanierung) mit einem Kostenanschlag von rund 144.000 Euro brutto vorbereitet werden soll und ein neues Förderansuchen an den GAF und das Bundesdenkmalamt mit dem nunmehr vorliegenden Kostenanschlag für die Errichtungskosten in Höhe von rund 314.000 Euro brutto erfolgen soll.

Im Winter 2010/2011 wurde der Anschluss des Objekts an die Bioenergieversorgung überlegt und mit Errichtungskosten von rund 119.000 Euro brutto geschätzt. Letztlich wurden im Frühjahr 2011 die Aufträge dafür erteilt und mit den Arbeiten begonnen. Aufgrund der großen Zeitspanne zwischen der Angebotserstellung (März 2010) und der tatsächlichen Beauftragung im Frühjahr 2011 meldete der Dachdecker Mehrkosten durch Materialpreissteigerungen an. Die Ausführung in einem anderen Material wurde zu diesem Zeitpunkt günstiger eingeschätzt. Die Gemeindevorstehung entschied eine dahingehende Abänderung der Leistung.

Durch den Sankt Gilgener Museumsverein wurde während der Bauarbeiten zur Dach- und Fassadensanierung der Vorschlag zum Ausbau des Dachbodens als Ortsarchiv des Heimatkundlichen Museums Sankt Gilgen eingebracht. Eine Förderung des Referates Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes wurde gewährt.

Das ursprünglich mit der Planung und Bauüberwachung betraute Planungsbüro holte entsprechende Angebote der bereits beschäftigten Unternehmen ein. Diese ergaben zusätzliche Baukosten in Höhe von rund 187.000 Euro brutto. Die Arbeiten wurden beauftragt und durchgeführt.

Die Kostenfeststellung im Dezember 2012 ergab Errichtungskosten in Höhe von rund 568.000 Euro brutto.

Quelle