Michaelstor: Unterschied zwischen den Versionen
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Korr; Fehler: das Torhaus war nur z w e i geschossig; siehe Bild 02 (Schatten) und historische Aufnahme vor 1868 |
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Dem heiligen Michael geweiht, war das Michaelstor das erste Tor, welches auf der linken Salzachuferseite zwischen [[1620]] und [[1630]] während der [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|3. Stadtbefestigung]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]] erbaut wurde. Das Tor setzte sich zusammen aus dem bis heute erhalten gebliebenen ''Zeugwartstöckl'' (auch Wachhaus) und dem eigentlichen ''Torhaus''. | Dem heiligen Michael geweiht, war das Michaelstor das erste Tor, welches auf der linken Salzachuferseite zwischen [[1620]] und [[1630]] während der [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|3. Stadtbefestigung]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]] erbaut wurde. Das Tor setzte sich zusammen aus dem bis heute erhalten gebliebenen ''Zeugwartstöckl'' (auch Wachhaus) und dem eigentlichen ''Torhaus''. | ||
Dieses Torhaus war ein langgestreckter, | Dieses Torhaus war ein langgestreckter, zweigeschossiger, niedriger Bau mit Satteldach, der bis zu den gegenüberliegenden Domherrenhäusern bzw. der angrenzenden Stadtmauer reichte. Das Torhaus wurde 1867 abgetragen. | ||
Das Zeugwartstöckl aber und der übrige Teil des Platzes, der bis [[1849]] auch Michaelsplatz genannte wurde, sind bis heute nahezu unverändert erhalten geblieben. Im Zeugwartstöckl wohnte bis [[1704]] der Großuhrmacher und Erbauer des Werks des [[Salzburger Glockenspiel]]s [[Jeremias Sauter]] mit Familie und Lehrlingen. Daneben befand sich seine Schmiede, die mit dem Michaelstor 1867 abgerissen wurde<ref>[http://www.horologium.at/typo3/index.php?id=25 www.horologium.at]</ref>. | Das Zeugwartstöckl aber und der übrige Teil des Platzes, der bis [[1849]] auch Michaelsplatz genannte wurde, sind bis heute nahezu unverändert erhalten geblieben. Im Zeugwartstöckl wohnte bis [[1704]] der Großuhrmacher und Erbauer des Werks des [[Salzburger Glockenspiel]]s [[Jeremias Sauter]] mit Familie und Lehrlingen. Daneben befand sich seine Schmiede, die mit dem Michaelstor 1867 abgerissen wurde<ref>[http://www.horologium.at/typo3/index.php?id=25 www.horologium.at]</ref>. | ||