Josef Klaus (Politiker): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16. Februar 2007, 17:06 Uhr
Josef Klaus (* 15. August 1910 in Mauthen, Kärnten; † 25. Juli 2001 in Wien); Josef Klaus war Jurist, ÖVP-Politiker, Salzburger Landeshauptmann und österreichischer Bundeskanzler.
Leben
Josef Klaus war von 1949-1961 Landeshauptmann von Salzburg, 1952-1964 Landesparteiobmann in Salzburg, 1962-1963 und 1966-1970 Abgeordneter zum Nationalrat, 1960-1963 stellvertretender Bundesparteiobmann und 1963-1970 Bundesparteiobmann der ÖVP, 1961-1963 Bundesminister für Finanzen, 1964-66 Bundeskanzler der ÖVP-SPÖ-Koalition und 1966-1970 der ÖVP-Alleinregierung.
Leistungen
Josef Klaus gilt als "Reformkanzler" der Nachkriegszeit. Als Landeshauptmann und Bundeskanzler war er Kritiker des Proporzes und strebte eine Versachlichung der Politik an. Ferner holte er hauptsächlich Fachleute in die Bundesregierung und förderte den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ("Aktion 20"). Klaus forcierte unter anderem Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit der EWG, trat für die Einheit Europas unter Einbeziehung von Mittel- und Osteuropa ein und betrieb Entspannungspolitik in der Südtirol-Frage.
Werke
- Macht und Ohnmacht in Österreich. Wien, München, Zürich: Molden, 1971.
Literatur
- Beatrice Weimann: Josef Klaus: ein großer Österreicher. Molden, Wien, 2000, ISBN 3-85485-047-6.
Weblinks
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema "Josef KLaus"
- Literatur von Josef Klaus im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Quellen
- aeiou-Österreich Lexikon
- wikipedia, Kategorie Josef Klaus