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| − | '''Anton Pillgruber''' (* [[7. Februar]] [[1928]] in [[Bad Vigaun|Vigaun]]) ehemaliger Bauer und Schriftsteller. | + | '''Anton Pillgruber''' (* [[7. Februar]] [[1928]] in [[Bad Vigaun|Vigaun]]) ist ehemaliger Bauer und Schriftsteller. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Sein Geburtsort war das ehemalige Hebammhäusl in Vigaun bei [[Hallein]]. Im Alter von 17 Jahren kam seine Mutter nach [[Sankt Koloman]] und lernte dort seinen Vater kennen. Gleich nachdem er das Licht der Welt erblickt hatte, wurde er zum Bruder seines Großvaters mütterlicherseits nach [[Krispl]]-[[Gaißau]] gebracht, wo er die ersten drei Jahre seines Lebens verbrachte. Danach kam er als „Annehmbub“ zu seiner Tante väterlicherseits in Sankt Koloman. | + | Sein Geburtsort war das ehemalige Hebammhäusl in Vigaun bei [[Hallein]]. Im Alter von 17 Jahren kam seine Mutter nach [[St. Koloman]] und lernte dort seinen Vater kennen. Gleich nachdem er das Licht der Welt erblickt hatte, wurde er zum Bruder seines Großvaters mütterlicherseits nach [[Krispl]]-[[Gaißau]] gebracht, wo er die ersten drei Jahre seines Lebens verbrachte. Danach kam er als „Annehmbub“ zu seiner Tante väterlicherseits in St. Koloman. |
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| − | Nach Besuch der achtklassigen Volksschule arbeitete er als Knecht auf dem Hof der Zieheltern. In den Jahren [[1950]] und [[1951]] besuchte er die [[Landwirtschaftsschule Winklhof]] in [[Oberalm]] und ging anschließend als „Vorgeher“ – so hieß damals der Stellvertreter vom Gutsverwalter – auf ein Gut in [[Scheffau am Tennengebirge]], danach als Wirtschaftsführer auf einen Hof in [[Rauris]], zu dem eine Nieder- und ein Hochalm und ein Jungviehkar gehörten. | + | Nach Besuch der achtklassigen Volksschule arbeitete er als Knecht auf dem Hof der Zieheltern. In den Jahren [[1950]] und [[1951]] besuchte er die [[Landwirtschaftsschule Winklhof]] in [[Oberalm]] und ging anschließend als „Vorgeher“ – so hieß damals der Stellvertreter des Gutsverwalters – auf ein Gut in [[Scheffau am Tennengebirge]], danach als Wirtschaftsführer auf einen Hof in [[Rauris]], zu dem eine Nieder- und ein Hochalm und ein Jungviehkar gehörten. |
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| | Bei einem Besuch bei seinen Eltern lernte er die Tochter des Archsteinbauern kennen, die er [[1958]] heiratete. Dieser Ehe entstammen drei Töchter. | | Bei einem Besuch bei seinen Eltern lernte er die Tochter des Archsteinbauern kennen, die er [[1958]] heiratete. Dieser Ehe entstammen drei Töchter. |
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| | [[1973]] wurde seine Frau von einer heimtückischen Krankheit befallen. Sie überstand eine schwere Operation. Einige Jahre später brach die Krankheit aber wieder aus, an der seine Frau 1980 verstarb. Nach ihrem Tod übergab er die Landwirtschaft an seine älteste Tochter und zog mit den beiden jüngeren Töchtern in das Haus seiner Mutter in Elsbethen. [[1990]] übergab er es seiner jüngsten Tochter, nachdem die zweitälteste anderswo eingeheiratet hatte. | | [[1973]] wurde seine Frau von einer heimtückischen Krankheit befallen. Sie überstand eine schwere Operation. Einige Jahre später brach die Krankheit aber wieder aus, an der seine Frau 1980 verstarb. Nach ihrem Tod übergab er die Landwirtschaft an seine älteste Tochter und zog mit den beiden jüngeren Töchtern in das Haus seiner Mutter in Elsbethen. [[1990]] übergab er es seiner jüngsten Tochter, nachdem die zweitälteste anderswo eingeheiratet hatte. |
| − | Zwischen [[1974]] und [[1979]] war er als Vertreter des [[Bauernbund]]es in der Gemeindevertretung tätig. 1989 ließ er sich noch einmal dazu überreden und übernahm dazu noch die Obmannschaft des [[ÖVP Seniorenbund]]es. 1993 kam ein "Zusammenbruch" und er legte alle seine Ämter nieder. | + | |
| | + | Zwischen [[1974]] und [[1979]] war er als Vertreter des [[Bauernbund]]es in der [[Gemeindevertretung]] tätig. 1989 ließ er sich noch einmal dazu überreden und übernahm dazu noch die Obmannschaft des [[ÖVP-Seniorenbund]]es. 1993 kam ein "Zusammenbruch" und er legte alle seine Ämter nieder. |
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