Josef Klaus (Politiker): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Klaus, Josef''' (* [[15. August]] [[1910]] in [[Mauthen, Kärnten]]; † [[25. Juli]] [[2001]] in [[Wien]];) ''Josef Klaus'') war Jurist, OVP-Politiker, Salzburger Landeshauptmann und österreichischer Bundeskanzler.
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'''Klaus, Josef''' (* [[15. August]] [[1910]] in [[Mauthen, Kärnten]]; † [[25. Juli]] [[2001]] in [[Wien]];) ''Josef Klaus'' war Jurist, ÖVP-Politiker, Salzburger Landeshauptmann und österreichischer Bundeskanzler.
  
 
== Leben ==
 
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Josef Klaus war von 1949-61 Landeshauptmann von Salzburg, 1952-64 Landesparteiobmann in Salzburg, 1962-63 und 1966-70 Abgeordneter zum Nationalrat, 1960-63 stellvertretender Bundesparteiobmann und 1963-70 Bundesparteiobmann der ÖVP, 1961-63 Bundesminister für Finanzen, 1964-66 Bundeskanzler der ÖVP-SPÖ-Koalition und 1966-70 der ÖVP-Alleinregierung. Klaus gilt als "Reformkanzler" der Nachkriegszeit. Er war als Landeshauptmann und Bundeskanzler Kritiker des Proporzes und strebte eine Versachlichung der Politik an. Er holte hauptsächlich Fachleute in die Bundesregierung und förderte den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ("Aktion 20").
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Josef Klaus war von 1949-1961 Landeshauptmann von Salzburg, 1952-1964 Landesparteiobmann in Salzburg, 1962-1963 und 1966-1970 Abgeordneter zum Nationalrat, 1960-1963 stellvertretender Bundesparteiobmann und 1963-1970 Bundesparteiobmann der ÖVP, 1961-1963 Bundesminister für Finanzen, 1964-66 Bundeskanzler der ÖVP-SPÖ-Koalition und 1966-1970 der ÖVP-Alleinregierung.  
 
 
  
 
== Leistungen ==
 
== Leistungen ==
Klaus forcierte unter anderem Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit der EWG, trat für die Einheit Europas unter Einbeziehung von Mittel- und Osteuropa ein und betrieb Entspannungspolitik in der Südtirol-Frage.
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Josef Klaus gilt als "Reformkanzler" der Nachkriegszeit. Als Landeshauptmann und Bundeskanzler war er Kritiker des Proporzes und strebte eine Versachlichung der Politik an. Ferner holte er hauptsächlich Fachleute in die Bundesregierung und förderte den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ("Aktion 20"). Klaus forcierte unter anderem Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit der EWG, trat für die Einheit Europas unter Einbeziehung von Mittel- und Osteuropa ein und betrieb Entspannungspolitik in der Südtirol-Frage.
  
  
 
== Werke ==
 
== Werke ==
* ''Buch 1''. Erscheinungsort Erstes Erscheinungsjahr.
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* ''Macht und Ohnmacht in Österreich''. Wien, München, Zürich: Molden, 1971.  
* ''Superberühmtes Gemälde'' (Aufbewahrungsort, Museum, Inv.Nr.), Entstehungsjahr, Höhe × Breite
 
* ''Album Total'' (1999)
 
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
* Erna Mustermannforscherin: ''Standardwerk über unseren Kerl''. Verlag, Erscheinungsort Jahr, ISBN 3-12-1234523-2.
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* Beatrice Weimann: '' Josef Klaus: ein großer Österreicher''. Molden, Wien, 2000, ISBN 3-85485-047-6.
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
 
*{{Wikipedia2|Josef_Klaus|Josef KLaus}}
 
*{{Wikipedia2|Josef_Klaus|Josef KLaus}}
*[http://www.mustermann.de Mustermann]
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*[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118562789 Literatur von Josef Klaus im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]
*[http://www.musterfrau.de Musterfrau]
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* aeiou-Österreich Lexikon
 
* aeiou-Österreich Lexikon
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* wikipedia, Kategorie Josef Klaus
  
  

Version vom 11. Februar 2007, 20:04 Uhr

Josef Klaus

Klaus, Josef (* 15. August 1910 in Mauthen, Kärnten; † 25. Juli 2001 in Wien;) Josef Klaus war Jurist, ÖVP-Politiker, Salzburger Landeshauptmann und österreichischer Bundeskanzler.

Leben

Josef Klaus war von 1949-1961 Landeshauptmann von Salzburg, 1952-1964 Landesparteiobmann in Salzburg, 1962-1963 und 1966-1970 Abgeordneter zum Nationalrat, 1960-1963 stellvertretender Bundesparteiobmann und 1963-1970 Bundesparteiobmann der ÖVP, 1961-1963 Bundesminister für Finanzen, 1964-66 Bundeskanzler der ÖVP-SPÖ-Koalition und 1966-1970 der ÖVP-Alleinregierung.

Leistungen

Josef Klaus gilt als "Reformkanzler" der Nachkriegszeit. Als Landeshauptmann und Bundeskanzler war er Kritiker des Proporzes und strebte eine Versachlichung der Politik an. Ferner holte er hauptsächlich Fachleute in die Bundesregierung und förderte den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ("Aktion 20"). Klaus forcierte unter anderem Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit der EWG, trat für die Einheit Europas unter Einbeziehung von Mittel- und Osteuropa ein und betrieb Entspannungspolitik in der Südtirol-Frage.


Werke

  • Macht und Ohnmacht in Österreich. Wien, München, Zürich: Molden, 1971.

Literatur

  • Beatrice Weimann: Josef Klaus: ein großer Österreicher. Molden, Wien, 2000, ISBN 3-85485-047-6.

Weblinks


Quellen

  • aeiou-Österreich Lexikon
  • wikipedia, Kategorie Josef Klaus