Amalie-Redlich-Turm: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Wasserturm am Mönchsberg wurde [[1891]]–[[1892]] von dem Architekten [[Karl Demel]] im Auftrag des Bankiers [[Karl Leitner]], der das [[Schloss Mönchstein]] erworben hatte, erbaut. Er hat auch den ersten [[Mönchsbergaufzug|elektrischen Aufzug auf den Mönchsberg]] und die [[Restauration Elektrischer Aufzug]] errichten lassen. Der Wasserturm ist auffälliger als der meist unterirdisch geführte [[Almkanal]] und kommt auch heute im Salzburger Stadtbild zur Geltung. | |||
Leitner, der auf einem großen Grundstück am Mönchsberg in der [[Leitner-Villa]] wohnte, erkannte, dass der Druck vom [[Fürstenbrunn]]er [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserreservoir]] nicht ausreichte, um den Mönchsberg mit Wasser zu versorgen. Das führte zu einem [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderatsbeschluss]], die [[Gaisbergwasserleitung]] zu bauen. Da die Quellfassung am [[Gaisberg]] wesentlich höher als jene in Fürstenbrunn lag, war es nun möglich, nicht nur alle Häuser des [[Kapuzinerberg|Imberg]]s, sondern auch jene am [[Nonnberg]], [[Festungsberg]] und [[Mönchsberg]] mit Wasser zu versorgen. Die Leitung über die [[Salzach]] führte und führt noch heute durch die [[Karolinenbrücke]]. | Leitner, der auf einem großen Grundstück am Mönchsberg in der [[Leitner-Villa]] wohnte, erkannte, dass der Druck vom [[Fürstenbrunn]]er [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserreservoir]] nicht ausreichte, um den Mönchsberg mit Wasser zu versorgen. Das führte zu einem [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderatsbeschluss]], die [[Gaisbergwasserleitung]] zu bauen. Da die Quellfassung am [[Gaisberg]] wesentlich höher als jene in Fürstenbrunn lag, war es nun möglich, nicht nur alle Häuser des [[Kapuzinerberg|Imberg]]s, sondern auch jene am [[Nonnberg]], [[Festungsberg]] und [[Mönchsberg]] mit Wasser zu versorgen. Die Leitung über die [[Salzach]] führte und führt noch heute durch die [[Karolinenbrücke]]. | ||