Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 3. Dezember 2017, 08:00 Uhr
Der Hydrographische Dienst des Landes Salzburg ist eine Organisationseinheit (Referat 4/33) des Amtes der Salzburger Landesregierung und gehört zur Fachabteilung 4/3: Wasserwirtschaft der Abteilung 4: Lebensgrundlagen und Energie.
Aufgabenbereiche
- Langzeitbeobachtung und Trendanalysen des Wasserkreislaufes
- Niederschlagsbeobachtung und Angabe von Bemessungsregen
- Messung von Lufttemperatur und Verdunstung
- Messung des Wasserstandes von Flüssen und Seen
- Angabe charakteristischer Abflüsse eines Gewässers
- Wassertemperatur von Flüssen und Seen
- Quellbeobachtungen
- Grundwasserbeobachtung
- Sachverständigendienst in Naturschutz- und Wasserrechtsverfahren
- Hydrographische Beurteilung wasserbaulicher und wasserwirtschaftlicher Projekte
- Hochwasserwarn- und -nachrichtendienst
- Hochwasserüberflutungsflächen und -koten
Strukturierung
Der Hydrographische Dienst des Landes Salzburg ist im Amt der Salzburger Landesregierung als Referat 4/33: Hydrographischer Dienst angesiedelt. Damit ist er eine Unterabteilung der Fachabteilung 4/3: Wasserwirtschaft, die ihrerseits zur Abteilung 4: Lebensgrundlagen und Energie gehört.
Geschichte
Ereignisse
- 1820: Beginn der Beobachtung der Hochwasserstände in Oberndorf
- 1850: Beginn der Beobachtung der Hochwasserstände in Salzburg
- 1895, April: Anwerbung der örtlichen Beobachter und Sicherstellung des Amtssachaufwandes
- Juli: Gründung der Hydrographischen Landesabteilung am 1. Juli 1895 und Zuordnung zum Baudepartement; erster Salzburger Hydrograph: Franz Pichler (provisorischer Bauadjunkt)
- 1897, Juli: Hochwasser an der Salzach und zahlreichen Zubringern mit großen Überflutungen flussab von Golling bis Oberndorf
- 1899, Februar: Provisorisches Regulativ für den Hochwassernachrichtendienst im Herzogthume Salzburg
- September: 100jährliches Hochwasser der Salzach mit großen Überflutungen (Wasserstand um 80 cm höher als 1897) im Bereich des nördlichen Tennengebirges und insbesondere im Stadtbereich
- 1902, Dezember: Vorschrift für den Hochwassernachrichtendienst im Einzugsgebiet der Salzach und Saalach
- 1911: Personalaufstockung durch Josef Schifferer (technischer Zeichner) – Personalstand: zwei Bedienstete
- 1920, September: 80jährliches Hochwasser der Salzach mit Überflutungen flussab Golling und insbesondere der Stadt Salzburg
- 1949, August: Salzachhochwasser im Pinzgau mit Überflutungen und teilweiser Zerstörung der Bahnlinie zwischen Wald und Krimml
- 1954, Juli: 25jährliches Hochwasser der Salzach
- 1959, August: 60jährliches Salzachhochwasser mit Einsturz der Autobahnbrücke im Salzburger Stadtgebiet
- 1966, August: Hochwasser der Salzach und ihrer Zubringer mit großen Überflutungen im Pinzgau und Pongau
- 1974: Das „Referat Hydrographischer Landesdienst“ wurde durch die Geschäftseinteilung von 1974 in der (damals noch nicht Fach-, sondern) Unterabteilung Wasserbau der Landesbaudirektion geschaffen.
- Die Umschreibung seiner Aufgaben war noch bescheiden:
- Erhebung, Erforschung und Evidenthaltung der grundlegenden Daten für die gesamte Wasserwirtschaft;
- hydrographische Fachgutachten;
- amtlicher Hochwassernachrichten- und Warndienst.
- 1976: Beginn der EDV-Bearbeitung
- 1977: 30jährliches Salzachhochwasser
- 1985, August: Salzachhochwasser im Oberpinzgau
- 1987, August: 100jährliches Hochwasser oberste Salzach
- 1990, Beginn der Entwicklung des „Hochwasservorhersagemodells Salzach–Saalach“
- 1991, Juli: 30- bis 60jährliches Hochwasser der Salzachzubringer im Bereich der Stadt Salzburg
- 1995: 100-Jahr-Feier des Hydrographischen Landesdienstes; Personalstand: 11 Mitarbeiter
- 2002, August: 100jährliches Hochwasser an der unteren Salzach
- 2005, Juli und August: Salzachhochwässer im Oberpinzgau
- 2010, Juni: die Salzach erreicht bei Tittmoning 7,08 m
- 2011, Jänner: die Salzach erreicht im Salzburger Stadtgebiet eine Durchflussmenge von 200 m³ pro Sekunde
- 2013, Juni: großes Hochwasser im Pinzgau, im Pongau, in der Stadt Salzburg und im Flachgau
Leiter
- 1921 – 1923: Dipl.-Ing. Karl Hübner
- 1923 – 1928: Dipl.-Ing. Franz Honsig
- 1929 – 1936: Dipl.-Ing. Josef Straßl
- 1936 – 1945: Dipl.-Ing. Heinrich Gallenbach
- 1945 – 1949: Ing. Josef Schifferer
- 1950 – 1972: Dipl.-Ing. Herbert Straub
- 1972 – 1982: Ing. Friedrich Prodinger
- 1982 – 2006: Dipl.-Ing. Günther H. Schmidt
- seit 2006 Dipl.-Ing. Hans Wiesenegger