Vogel-Nestwurz: Unterschied zwischen den Versionen

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Da der Vogel-Nestwurz ohne Blattgrün auskommen muss, lebt er ausschließlich  mithilfe eines Pilzes (Rhizoctonia neottiae). Dieser ermöglicht dem Vogel-Nestwurz die Aufnahme organischer Stoffe, die von anderen Pflanzen stammen und vom erwähnten Pilz auf komplizierte Weise aus dem Boden erschlossen werden.
 
Da der Vogel-Nestwurz ohne Blattgrün auskommen muss, lebt er ausschließlich  mithilfe eines Pilzes (Rhizoctonia neottiae). Dieser ermöglicht dem Vogel-Nestwurz die Aufnahme organischer Stoffe, die von anderen Pflanzen stammen und vom erwähnten Pilz auf komplizierte Weise aus dem Boden erschlossen werden.
 
==Quellen==
 
==Quellen==
*Bruno P. Kremer, Was blüht in den Alpen?, S. 198, KOSMOSnaturführer, 2001 Stuttgart
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*Bruno P. Kremer, Was blüht in den Alpen?, S. 314, KOSMOSnaturführer, 2001 Stuttgart
  
 
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Version vom 24. Juli 2013, 16:01 Uhr

Der Vogel-Nestwurz (neottia nidus-avis) zählt zu den im Bundesland Salzburg wild wachsenden Orchideen (Orchidaceae).

Beschreibung

Er fällt schon allein deswegen ins Auge, weil er keine grünen Blätter trägt und auch durch seine Farbgebung eher an einen Pilz als an eine Blume erinnert. Er trägt 20 bis 60 Blüten auf seiner nach allen Seiten hin wendigen Ähre. Die Brandbreite der Blütenfärbung reicht von strohgelbgelb bis braun. Der Stängel des Vogel-Nestwurz wächst aufrecht und erscheint dick und fleischig. Anstelle von Blättern weist der Stängel farblose breite Schuppen auf.

Vorkommen

Diese Orchideenart benötigt basen- und nährstoffreiche frische Böden, wie sie in Laubmischwäldern vorkommen. Er ist in den Alpen nicht selten und kommt bis in Höhen von 1 600 m ü. A. vor. Man sieht ihn beispielsweise im Pinzgau im Buchweißbachtal und in der Region Saalachtal.

Bemerkenswertes

Da der Vogel-Nestwurz ohne Blattgrün auskommen muss, lebt er ausschließlich mithilfe eines Pilzes (Rhizoctonia neottiae). Dieser ermöglicht dem Vogel-Nestwurz die Aufnahme organischer Stoffe, die von anderen Pflanzen stammen und vom erwähnten Pilz auf komplizierte Weise aus dem Boden erschlossen werden.

Quellen

  • Bruno P. Kremer, Was blüht in den Alpen?, S. 314, KOSMOSnaturführer, 2001 Stuttgart