Der damalige Landesfürst der Hagenauer, Pfalzgraf Ottheinrich (von der Pfalz), war 1542 zum evangelischen Glauben übergetreten. Kurz vor Mitte des 16. Jahrhunderts versuchte dann Kaiser Karl V. mit Waffengewalt die reichsrechtliche Anerkennung des Protestantismus zu verhindern und die Macht der Reichsstände im Heiligen Römischen Reich einzuschränken. Dabei zog er gegen den Schmalkaldischen Bund (ein Bündnis protestantischer Landesfürsten und Städte) wobei der Krieg zunächst in Süddeutschland 1546 ausbrach. Offiziell blieb Bayern neutral, jedoch begünstigte Herzog Wilhelm IV. von Bayern aber insgeheim Kaiser Karl V., indem er ihm gestattet hatte Ingolstadt als Versammlungsort für seine Truppen zu benützen. Das Hagenauer-Gut lag bei Schrobenhausen in Bayern, dort wo im Jahr [[1546]] im Zuge dieses Schmalkaldischen Krieges mehrere zehntausend Landsknechte plündernd und brandschatzend durch die Gegend zogen. Höchstwahrscheinlich wurde dabei auch das Hagenauer-Gut ein Opfer des Krieges. Ob man den "ehrbaren Sebastian Hagenauer" zum Kriegsdienst einziehen wollte, oder ob er Männer dafür abstellen mußte ist ungewiß und fraglich. Hingegen scheint der frühe Tod von Georgs Mutter, die entweder bereits bei seiner Geburt oder bald darauf gestorben war, wahrscheinlich. Weder Georgs Mutter noch irgendwelche Geschwister scheinen in Indersdorfer oder Salzburger Urkunden zwischen 1546 (dem Verlassen Bayerns) und 1554 (der ersten Erwähnung des Vaters Sebastian in Salzburg) respektive 1568 (der ersten Erwähnung Georgs in Salzburg) auf. | Der damalige Landesfürst der Hagenauer, Pfalzgraf Ottheinrich (von der Pfalz), war 1542 zum evangelischen Glauben übergetreten. Kurz vor Mitte des 16. Jahrhunderts versuchte dann Kaiser Karl V. mit Waffengewalt die reichsrechtliche Anerkennung des Protestantismus zu verhindern und die Macht der Reichsstände im Heiligen Römischen Reich einzuschränken. Dabei zog er gegen den Schmalkaldischen Bund (ein Bündnis protestantischer Landesfürsten und Städte) wobei der Krieg zunächst in Süddeutschland 1546 ausbrach. Offiziell blieb Bayern neutral, jedoch begünstigte Herzog Wilhelm IV. von Bayern aber insgeheim Kaiser Karl V., indem er ihm gestattet hatte Ingolstadt als Versammlungsort für seine Truppen zu benützen. Das Hagenauer-Gut lag bei Schrobenhausen in Bayern, dort wo im Jahr [[1546]] im Zuge dieses Schmalkaldischen Krieges mehrere zehntausend Landsknechte plündernd und brandschatzend durch die Gegend zogen. Höchstwahrscheinlich wurde dabei auch das Hagenauer-Gut ein Opfer des Krieges. Ob man den "ehrbaren Sebastian Hagenauer" zum Kriegsdienst einziehen wollte, oder ob er Männer dafür abstellen mußte ist ungewiß und fraglich. Hingegen scheint der frühe Tod von Georgs Mutter, die entweder bereits bei seiner Geburt oder bald darauf gestorben war, wahrscheinlich. Weder Georgs Mutter noch irgendwelche Geschwister scheinen in Indersdorfer oder Salzburger Urkunden zwischen 1546 (dem Verlassen Bayerns) und 1554 (der ersten Erwähnung des Vaters Sebastian in Salzburg) respektive 1568 (der ersten Erwähnung Georgs in Salzburg) auf. |