Gebetsnuss der Maria von Burgund: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Diese Gebetsnuss gehörte Maria von Burgund (* 1457, † 1482), die im Jahr 1477 Erzherzog Maximi­lian von Österreich  geheiratet hatte, den späteren Kaiser [[Maximilian I.]]. Ihr Vater, Herzog Karl der Kühne, war der damals ehrgeizigs­te, draufgängerischste und kunst­sinnigste Herrscher Europas. Die anmutige, junge Frau war eine der begehrtesten Bräute Europas. Noch Jahrhunderte nach ihrem Tod wurden ihre Porträts wie Ikonen einer Prinzessin ver­ehrt.
Diese Gebetsnuss gehörte Maria von Burgund (* 1457; † 1482), die im Jahr 1477 Erzherzog Maximi­lian von Österreich  geheiratet hatte, den späteren Kaiser [[Maximilian I.]]. Ihr Vater, Herzog Karl der Kühne, war der damals ehrgeizigs­te, draufgängerischste und kunst­sinnigste Herrscher Europas. Die anmutige, junge Frau war eine der begehrtesten Bräute Europas. Noch Jahrhunderte nach ihrem Tod wurden ihre Porträts wie Ikonen einer Prinzessin ver­ehrt.
    
    
Um 1470 ließ Maria die Gebetsnuss anfertigen. Klappt man die Hälften auseinan­der, werden filigrane, bedeu­tungsreiche Szenen sichtbar.  
Um 1470 ließ Maria die Gebetsnuss anfertigen. Klappt man die Hälften auseinan­der, werden filigrane, bedeu­tungsreiche Szenen sichtbar.