Leopold I.: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Kaiser ernannte im Jahr [[1662]] den Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein|Guidobald Grafen von Thun und Hohenstein]] zum kaiserlichen Prinzipalkommissär, somit zu seinem Vertreter auf dem Reichstag in [[Regensburg]]. Dadurch hielt er diesen von Salzburg fern. Beschwerden des [[Salzburger Domkapitel]]s beschwichtigte der Kaiser damit, dass er dessen Mitglieder in den Reichsgrafenstand erhob. | Der Kaiser ernannte im Jahr [[1662]] den Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein|Guidobald Grafen von Thun und Hohenstein]] zum kaiserlichen Prinzipalkommissär, somit zu seinem Vertreter auf dem Reichstag in [[Regensburg]]. Dadurch hielt er diesen von Salzburg fern. Beschwerden des [[Salzburger Domkapitel]]s beschwichtigte der Kaiser damit, dass er dessen Mitglieder in den Reichsgrafenstand erhob. | ||
Von 21. bis 25. August [[1665]] weilte er zu einem Staatsbesuch in Salzburg begleitet von 750 Personen Gefolge und 1 017 Pferden. | |||
Zum Reichsheer, das in den vom Kaiser geführten Kriegen kämpfte, hatte auch das [[Erzstift Salzburg]] ein Kontingent zu stellen. Dass es hier an geeigneten Führungskräften mangelte, führte [[1701]] zur Gründung des [[Ruperti-Ritterorden]]s, welche der Kaiser am [[23. August]] jenes Jahres genehmigte. | Zum Reichsheer, das in den vom Kaiser geführten Kriegen kämpfte, hatte auch das [[Erzstift Salzburg]] ein Kontingent zu stellen. Dass es hier an geeigneten Führungskräften mangelte, führte [[1701]] zur Gründung des [[Ruperti-Ritterorden]]s, welche der Kaiser am [[23. August]] jenes Jahres genehmigte. | ||