Schlosspark Hellbrunn: Unterschied zwischen den Versionen

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Der großzügige ornamentale Gartenanlage des "Wasserparterre" ist frei zugänglich. Dieser Ziergarten bildet mit der Fichtenallee eine Landschaftsachse, die über die Salzach zum Schloss Goldenstein hin ausgerichtet ist. Er besteht aus einem geometrisch gestalteten Hauptweiher mit einer zentralen Insel, der zentraler Mittelpunkt des Parkes ist und auf der sich ursprünglich ein Erdbeerberg erhob. Zu beiden Seiten dieses Weihers sind symmetrisch zwei weitere Wasserbecken (Weiher)gestaltet. Verschiedene Statuen, Buchsornamente und architektonisch beschnittene Baumalleen bereichern den geometrischen Lustgarten. 
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====Der ehemalige Jagdgarten auf den Auwiesen====
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Im Osten des Hellbrunner Berges breiten sich innerhalb des Schlossparkes größere Wiesenflächen aus, die in stadtnahen Teilen heute als Liegewiese und als Kinderspielplatz genützt sind.   
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====Der sakrale Park====
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Als Gegenpol zum fürstlich-prunkvollen Lustgarten (ganz im Norden des Parkes angelegt), errichtete der Erzbischof im äußersten Süden des Schlossparkes im Geiste des Kapuzinerordens des heiligen [[Franziskus]] bzw. im Geiste seines Onkels, des heiligen [[Carlo Borromeo]] einen sakralen Wildnis-Garten oberhalb des Alterbaches in Gestalt eines Kalvarienberges, in dem auch verschiedene Skulpturen von Einsiedlern, (welche die Kalvarienbergkapellen andächtig bewunderten) und eine "echte" Einsiedelei zu finden waren. Die Wildnis als Gegensatz zum feudal-aufwändigen Lustgarten sollte dabei die naturbelassene göttliche Schöpfung symbolisieren. Auch sollte die Andacht nicht durch "weltlichen" Prunk gestört werden. Von diesen sakralen Denkmälern sind heute nur wenige Fundamente erhalten. Erhalben blieb aber der sehr naturnah belassene Wildnisgarten um den [[Anifer Alterbach]] als selbständiger Teil des historischen Schlossparkes.
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== Der den Schlosspark umgebende Landschaftsgarten ==
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Einzigartig ist auch der gut erhaltene umgebende Landschaftsraum: Die [[Hellbrunner Allee]], die älteste erhaltene Allee Mitteleuropas (vermutlich sogar die weltweit älteste erhaltene Allee), die Markus Sittikus [[1614]]/[[1615]] im Geiste der Spätrenaissance in der Achse zum Wasserschloss Freissal hin anliegen ließ, verlängert den hochfürstlichen Garten weit in die Landschaft hinaus und manifestiert den absoluten Herrschaftsanspruch des jungen Grafen.
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Die alte Lindenallee (genannt "Fürstenweg") zur Salzach, markiert - ebenfalls weit in die Landschaft ausgreifend  - die Achse des Schlossgebäudes und des Sternweihers.
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Die Gartenachse beginnt bei einer Statue der Diana und verläuft als Achse über den ornamentalen Garten, über den Jagdgarten und dahinter über die Salzachauen bis zum Schloss Goldenstein jenseits der Salzach.
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Version vom 23. Juni 2007, 15:45 Uhr

Der Schlosspark Hellbrunn umgibt das Lustschloss Hellbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Salzburger Erzbischöfe.

Größe

Teile des Parks

In dem weitläufigen Park befinden sich:

das Schloss Hellbrunn: Lustschloss der Salzburger Erzbischöfe
der Hellbrunner Berg: ein Hügel im Schlosspark
das Monatsschlössl: befindet sich im Schlosspark von Hellbrunn
das Steintheater: befindet sich im Schlosspark von Hellbrunn
der Salzburger Tiergarten: befindet sich im Schlosspark von Hellbrunn
die Wasserspiele Hellbrunn

Die Flächen im Westen des Hellbrunner Berges und jene nördliche des einstigen sakralen Park sind heute vom Zoo Salzburg genützt.

Der Manieristische Garten

Der großzügige ornamentale Gartenanlage des "Wasserparterre" ist frei zugänglich. Dieser Ziergarten bildet mit der Fichtenallee eine Landschaftsachse, die über die Salzach zum Schloss Goldenstein hin ausgerichtet ist. Er besteht aus einem geometrisch gestalteten Hauptweiher mit einer zentralen Insel, der zentraler Mittelpunkt des Parkes ist und auf der sich ursprünglich ein Erdbeerberg erhob. Zu beiden Seiten dieses Weihers sind symmetrisch zwei weitere Wasserbecken (Weiher)gestaltet. Verschiedene Statuen, Buchsornamente und architektonisch beschnittene Baumalleen bereichern den geometrischen Lustgarten.

Der ehemalige Jagdgarten auf den Auwiesen

Im Osten des Hellbrunner Berges breiten sich innerhalb des Schlossparkes größere Wiesenflächen aus, die in stadtnahen Teilen heute als Liegewiese und als Kinderspielplatz genützt sind.

Der sakrale Park

Als Gegenpol zum fürstlich-prunkvollen Lustgarten (ganz im Norden des Parkes angelegt), errichtete der Erzbischof im äußersten Süden des Schlossparkes im Geiste des Kapuzinerordens des heiligen Franziskus bzw. im Geiste seines Onkels, des heiligen Carlo Borromeo einen sakralen Wildnis-Garten oberhalb des Alterbaches in Gestalt eines Kalvarienberges, in dem auch verschiedene Skulpturen von Einsiedlern, (welche die Kalvarienbergkapellen andächtig bewunderten) und eine "echte" Einsiedelei zu finden waren. Die Wildnis als Gegensatz zum feudal-aufwändigen Lustgarten sollte dabei die naturbelassene göttliche Schöpfung symbolisieren. Auch sollte die Andacht nicht durch "weltlichen" Prunk gestört werden. Von diesen sakralen Denkmälern sind heute nur wenige Fundamente erhalten. Erhalben blieb aber der sehr naturnah belassene Wildnisgarten um den Anifer Alterbach als selbständiger Teil des historischen Schlossparkes.

Der den Schlosspark umgebende Landschaftsgarten

Einzigartig ist auch der gut erhaltene umgebende Landschaftsraum: Die Hellbrunner Allee, die älteste erhaltene Allee Mitteleuropas (vermutlich sogar die weltweit älteste erhaltene Allee), die Markus Sittikus 1614/1615 im Geiste der Spätrenaissance in der Achse zum Wasserschloss Freissal hin anliegen ließ, verlängert den hochfürstlichen Garten weit in die Landschaft hinaus und manifestiert den absoluten Herrschaftsanspruch des jungen Grafen.

Die alte Lindenallee (genannt "Fürstenweg") zur Salzach, markiert - ebenfalls weit in die Landschaft ausgreifend - die Achse des Schlossgebäudes und des Sternweihers.

Die Gartenachse beginnt bei einer Statue der Diana und verläuft als Achse über den ornamentalen Garten, über den Jagdgarten und dahinter über die Salzachauen bis zum Schloss Goldenstein jenseits der Salzach.


Anfahrt

Der Schlosspark von Hellbrunn ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es gibt einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß kann man auch durch die Hellbrunner Allee kommen, die in Salzburg - Nonntal bei Schloss Freisaal beginnt.