Pabing (Nußdorf am Haunsberg): Unterschied zwischen den Versionen

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== Geografie ==
== Geografie ==
Die Ortschaft Pabing liegt südlich der [[Nußdorf am Haunsberg|Nußdorf]]er Ortschaften [[Weitwörth]] und [[Gastein (Nußdorf am Haunsberg)|Gastein]]. Im Süden grenzt Pabing an die Gemeinde [[Anthering]]. Im Osten erhebt sich der [[Haunsberg]].
Die Ortschaft Pabing liegt im Westen der Gemeinde, südlich der [[Nußdorf am Haunsberg|Nußdorf]]er Ortschaften [[Weitwörth]] und [[Gastein (Nußdorf am Haunsberg)|Gastein]]. Im Süden grenzt Pabing an die Gemeinde [[Anthering]]. Im Osten erhebt sich der [[Haunsberg]].


Am [[1. Jänner]] [[2023]] hatte Pabing elf Einwohner.
Am [[1. Jänner]] [[2026]] hatte Pabing 13 Einwohner.


In nordsüdliche Richtung verlaufen die Gleise der [[Salzburger Lokalbahn]] mit der Haltestelle [[Pabing (Haltestelle)|Pabing]] sowie die [[Lamprechtshausener Straße]] (B 156)
=== Gewässer und Natur ===
In der Weitwörther Au, die sich im Westen der Ortschaft zur [[Salzach]] erstreckt befinden sich der Aussee, der Angelteich Pabingersee<ref>lt. openstreetmap</ref> oder Weitwoerth Badesee<ref>lt. [[SAGIS]]</ref>, der Auerspergteich und ein Biotop.


== Name ==
Im Osten erhebt sich ansteigend gegen den [[Haunsberg]] der Pabinger Wald mit den Pabinger Wiesen und dem Wurfscheibenstand Weitwörth, Schießstand des Salzburger Schützenclubs Weitwörth.
 
=== Verkehr ===
In nordsüdliche Richtung verlaufen die Gleise der [[Salzburger Lokalbahn]] mit der Haltestelle [[Pabing (Haltestelle)|Pabing]] sowie die [[B&nbsp;156 Lamprechtshausener Straße]].
 
=== Wirtschaft ===
In Pabing liegt das [[Gewerbegebiet Weitwörth]].
 
== Geschichte ==
=== Name ===
Die Ortsbezeichnung bedeutet soviel wie  "Siedlung des Pabo".   
Die Ortsbezeichnung bedeutet soviel wie  "Siedlung des Pabo".   
=== Geschichtliche Notizen ===
Das "[[Salzburger Volksblatt]]" berichtete in seiner Ausgabe vom [[5. Februar]] [[1892]] von einer Rauferei beim Eisstockschießen:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18920205&query=%22Pabing%22&ref=anno-search&seite=3& ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 5. Februar 1892, Seite 3</ref>
<blockquote>''Rauf-Exzeß. Am 28. v. Mts. wurde, wie aus Oberndorf berichtet wird, beim Eisschießen in Pabing, Gemeinde Nußdorf, zwischen Bauernburschen von [[Schlößl]] und Anthering gerauft. Ein Fleischergehilfe von Anthering wurde dabei verletzt, ebenso ein Forstgehilfe von Weitwörth. Am Heim­wege von Schlößl wurde noch auf mehrere Burschen ein Revolverschuß abgefeuert, ohne jedoch Schaden anzurichten- Der Wirth in Pabing hatte dieses Eis­schießen benützt um ein Pferd im Werthe von 30 [[Gulden|fl.]]auf seiner sogenannten Drohnl (Spielbrett) auszu­spielen.</blockquote>
[[1918]] berichtet das "Salzburger Volksblatt" von einer geplanten Ölbohrung in Pabing:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19180426&query=%22Pabing%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgaebe vom 26. April 1918, Seite 4</ref>
<blockquote>''Protek­tionswirtschaft. 
''Man schreibt uns:
''Auf der Lokalbahn Salzburg–Lamprechtshausen musste mit 25. April wegen Kohlenmangels der Güterverkehr eingestellt werden. Wie zum Hohn dieser Maßregel liegt in Bergheim und bei Weitwörth Kohle in solchen Massen aufgehäuft, dass die Verfrachter Klage führen, nicht verladen zu können.
''Diese Kohle, Eigentum der Erdölbohr‑Gesellschaft, die in Lengfelden und bei Pabing auf Erdöl bohrt, wurde in der Zeit vom 1. bis 24. April in einer Quantität von neunzehn Waggons mit zusammen 280 Tonnen vom k. k. Ministerium für öffentliche Arbeiten zugewiesen, wiewohl der Bohrbetrieb in [[Lengfelden (Bergheim)|Lengfelden]] derzeit eingestellt ist und in Pabing überhaupt noch nicht begonnen hat.
''Interessanterweise befinden sich unter diesen neunzehn Waggons drei mit 49 Tonnen preußisch‑schlesischer Kohle.
''Das Bahnunternehmen, das öffentlichen Zwecken dient, die Approvionierung der Stadt Salzburg und des Marktes mit Milch, Fleisch, Mehl, anderen Lebensmitteln und Brennmaterial zu versorgen hat, erhielt während der angeführten Periode zwei – sage: zwei – Waggons.
''Das [[Städtisches Gaswerk|städtische Gaswerk]] muss mit westfälischer Kohle vorliebnehmen, das Bahnunternehmen erhielt westfälische Kohle zugewiesen, wiewohl es diese absolut nicht brauchen kann und die Nichteignung für den Lokalbahnbetrieb der Kohlenzuteilungsstelle im k. k. Ministerium für öffentliche Arbeiten wiederholt begründet hat.
''Offenbar ist die Versorgung der Rothschild‑Gruben oder von ruhenden Betrieben weit wichtiger als die Befriedigung öffentlicher Zwecke. Und da nimmt der Minister für öffentliche Arbeiten noch das Recht in Anspruch, die Kohlenverteilung befriedigend vorgenommen zu haben.
''Was sagt denn die k. k. Regierung hierzu und wann wird Abhilfe geschaffen werden?</blockquote>
"Amtliches", 1942:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19420113&query=%22Pabing%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 13. Jänner 1942, Seite </ref><blockquote>''Amtliches. [[Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft|Salzburger Eisenbahn- u. Tram­way-Gesellschaft]]. Auflassung der Haltestelle "Pabing". Mit Betriebsschluß am 14. Jänner
1942 wird die Haltestelle Pabing der Linie Salzburg—Lamprechtshausen für d. Per­sonenverkehr gänzlich auf­ gelassen.</blockquote>


== Weblink ==
== Weblink ==
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== Einzelnachweis ==
<references/>


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