Johann Stainhauser: Unterschied zwischen den Versionen
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{{PAGENAME}} war Spross einer einheimischen Großhandelsdynastie. | {{PAGENAME}} war Spross einer einheimischen Großhandelsdynastie. | ||
Ein juristisches Studium ließ er wegen einer Neigung zu Migräne und Melancholie unvollendet und erlernte in [[Italien]] die dortige Sprache. Nach Salzburg zurückgekehrt, suchte er sich die melancholischen Gedanken durch historische Studien zu vertreiben, wozu ihm der [[St. Peter]]er Abt [[Martin Hattinger]] die Stiftsbibliothek öffnete. | Ein juristisches Studium ließ er wegen einer Neigung zu Migräne und Melancholie unvollendet und erlernte in [[Italien]] die dortige Sprache. Nach Salzburg zurückgekehrt, suchte er sich die melancholischen Gedanken durch historische Studien zu vertreiben, wozu ihm der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]]er Abt [[Martin Hattinger]] die Stiftsbibliothek öffnete. | ||
Weiters betätigte er sich im Kontor des von seinen drei Brüdern betriebenen Handelshauses und war Mitglied des Inneren Rates der Stadt Salzburg. Erzbischof [[Markus Sittikus]] liquidierte nach seinem Regierungsantritt ([[1612]]) das in Schwierigkeiten geratene Stainhausersche Handelshaus, nahm aber Johann in seine Dienste. | Weiters betätigte er sich im Kontor des von seinen drei Brüdern betriebenen Handelshauses und war Mitglied des Inneren Rates der Stadt Salzburg. Erzbischof [[Markus Sittikus]] liquidierte nach seinem Regierungsantritt ([[1612]]) das in Schwierigkeiten geratene Stainhausersche Handelshaus, nahm aber Johann in seine Dienste. | ||