Katharina Ruprecht: Unterschied zwischen den Versionen

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Vorverkaufsrecht auf eine Liegenschaft, den Anton Ruprecht bereits 1804 begonnen hatte,  
Vorverkaufsrecht auf eine Liegenschaft, den Anton Ruprecht bereits 1804 begonnen hatte,  
erfolgreich abschloss; sie erwarb besagtes Grundstück.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 51;  SPATZENEGGER, Die Geschichte des Fondachhofes, 1970, 22 f (Die Zitate dieser Publikation sind nicht belegt).</ref>
erfolgreich abschloss; sie erwarb besagtes Grundstück.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 51;  SPATZENEGGER, Die Geschichte des Fondachhofes, 1970, 22 f (Die Zitate dieser Publikation sind nicht belegt).</ref>
Im Oktober 1819 unternahm Katharina Ruprecht mit ihrer Schwester Anna und ihrer Nichte
Franziska eine Reise nach München und Augsburg, wie aus dem vom k. k. Kreisamt Salzburg
ausgestelltem Reisepass hervorgeht. Das Dokument, das etwa DINA4-Größe hat, berechtigte
die Inhaberin, alle zivilen und militärischen Behörden „ungehindert zu passieren“, ebenso wie
deren zwei Begleiterinnen, die namentlich genannt sind. Die Frauen wurden von keiner
Dienerschaft begleitet. Aus dem Pass geht hervor, dass Ruprecht von mittlerer Statur war, ein
rundes Gesicht, graue Augen und braune Haare hatte und keine sonstigen Auffälligkeiten
aufwies.<ref>Reisepass Katharina Ruprecht, Stadtarchiv Salzburg, PA 623,02-20-.</ref>
== Stiftungen ==
Als die Stiftbriefe für das Bürgerspital und das Bruderhaus im Jahr 1830 erstellt wurden, war
Katharina Ruprecht bereits fünf Jahre verstorben. Ihr Testament hatte sie am 1. Juni 1818
verfasst. Die Zeitdifferenz lässt sich dadurch erklären, dass die Stiftung nach dem Willen der
Stifterin an Bedingungen geknüpft war und noch strittige Punkte vorlagen.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 52;  Stiftbrief, betreffend Stiftung Katharina Ruprecht für das Bürgerspital, vom 12. Jänner 1830. Ausgestellt von
der Verwaltung städtischer Stiftungen. Tettinek gibt auch für den Stiftbrief, das Bruderhaus betreffend, das gleiche
Datum an. Für die Messenstiftung liegt kein Datum vor. Vgl. TETTINEK, Die Armen-Versorgungs- und
Heilanstalten, 1850, 12.</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==