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[[Datei:Konditorei Schatz Durchhaus.jpg|thumb|right|Die Cafe-Konditorei Schatz]]
 
Die '''Café-Konditorei Schatz''' ist ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
 
Die '''Café-Konditorei Schatz''' ist ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
[[Datei:Konditorei Schatz Durchhaus.jpg|thumb|right|Die Cafe-Konditorei Schatz]]
      
==Lage==
 
==Lage==
Die [[Durchhäuser]], jene typischen Verbindungswege in und unterhalb alter Salzburger Altstadthäuser, sind auch malerische Winkel von Salzburg. Im ''Schatz-Durchhaus'', wohl auch das meist frequentierte und somit auch von Wichtigkeit, das die Verbindung vom [[Rathausplatz (Stadt Salzburg)]] zum [[Universitätsplatz]] ist, befindet sich in einem der beiden [[Innenhöfe]] die ''Café-Konditorei Schatz''.
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Die [[Durchhäuser]], jene typischen Verbindungswege in und unterhalb alter Salzburger Altstadthäuser, sind auch malerische Winkel von Salzburg. Im [[Schatz-Durchhaus]], wohl auch das meist frequentierte und somit auch von Wichtigkeit, das die Verbindung vom [[Rathausplatz (Stadt Salzburg)]] zum [[Universitätsplatz]] ist, befindet sich in einem der beiden [[Innenhöfe]] die ''Café-Konditorei Schatz''.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Nach dem Tod von Carl Schatz übernahm August Mayer die Konditorei, die dann von seinen Söhnen Wolfgang und Robert Mayer mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters weitergeführt wurde. Die Brüder starben jedoch recht jung und so führte Mutter Ilse Mayer die Konditorei bis zur Übernahme der Familie Winkler [[1983]] weiter. Sie ist noch heute ein Familienbetrieb.
 
Nach dem Tod von Carl Schatz übernahm August Mayer die Konditorei, die dann von seinen Söhnen Wolfgang und Robert Mayer mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters weitergeführt wurde. Die Brüder starben jedoch recht jung und so führte Mutter Ilse Mayer die Konditorei bis zur Übernahme der Familie Winkler [[1983]] weiter. Sie ist noch heute ein Familienbetrieb.
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Der besondere Charme der ''Café-Konditorei Schatz'' geht von dem alten,  aber gepflegten hölzernen Geschäftsportal und dem angenehmen Mobiliar  aus: gedrechselte Tische mit runden Marmorplatten und Bugholzstühle nach  Plänen von [[Jakob Ceconi]] (* [[1857]], † [[1922]]). Von Ceconi  stammte auch der Plan für die hölzerne Auslagenfront, die [[1901]]  entstand. Um 1900 wurden auch in dieser Konditorei [[Mozartkugel]]n hergestellt, die dann in der Auslage gezeigt wurden.
    
Eine Institution und geschätzt bei allen Kunden war das ''Fräulein Mimi'', deren wirklicher Name Maria Schneider war. Sie stand in der Konditorei von Juli [[1939]] bis zu ihrem Tod im Oktober [[1975]].
 
Eine Institution und geschätzt bei allen Kunden war das ''Fräulein Mimi'', deren wirklicher Name Maria Schneider war. Sie stand in der Konditorei von Juli [[1939]] bis zu ihrem Tod im Oktober [[1975]].
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Der besondere Charme der ''Café-Konditorei Schatz'' geht von dem alten, aber gepflegten hölzernen Geschäftsportal und dem angenehmen Mobiliar aus: gedrechselte Tische mit runden Marmorplatten und Bugholzstühle, nach Plänen von [[Jakob Ceconi]] (* [[1857]], † [[1922]]).
      
{{Haltestelle|Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz}}
 
{{Haltestelle|Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz}}
==Quelle==
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==Quellen==
 
* Schriftenreihe des Vereines ''Freunde der Salzburger Geschichte'', 1995, Beitrag [[Walburg Schobersberger]]: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé''  
 
* Schriftenreihe des Vereines ''Freunde der Salzburger Geschichte'', 1995, Beitrag [[Walburg Schobersberger]]: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé''  
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* [[Salzburger Fotografien 1880 - 1918]], Seite 45