Weyerturm: Unterschied zwischen den Versionen
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*[[1252]] Gerhoh von Wiarn muß nach dem Friedensschluss zwischen Erzbischof Philipp mit dem Grafen Albert von Tirol und Meinhard von Görz über den [[Hoher Tauern|Tauern]] reiten, um in Großkirchheim und an der Möll Schätzungen vorzunehmen. | *[[1252]] Gerhoh von Wiarn muß nach dem Friedensschluss zwischen Erzbischof Philipp mit dem Grafen Albert von Tirol und Meinhard von Görz über den [[Hoher Tauern|Tauern]] reiten, um in Großkirchheim und an der Möll Schätzungen vorzunehmen. | ||
*Um [[1270]] scheinen die Bischöfe von Chiemsee die Herrschaft über Weyer erhalten zu haben, denn Gerhoh von Weyer, der Letzte dieses Stammes, ist bereits chiemseeischer Lehensmann. | *Um [[1270]] scheinen die Bischöfe von Chiemsee die Herrschaft über Weyer erhalten zu haben, denn Gerhoh von Weyer, der Letzte dieses Stammes, ist bereits chiemseeischer Lehensmann. | ||
*[[1271]] gibt Gerhoh den Weyerturm und seine anderen Lehen zurück und bekommt dafür vom Bischof Besitzungen in | *[[1271]] gibt Gerhoh den Weyerturm und seine anderen Lehen zurück und bekommt dafür vom Bischof Besitzungen in [[Windisch Matrei]] und im [[Lungau]] als Lehen. | ||
*[[1292]] Walther von [[Neukirchen am Großvenediger|Neukirchen]] übernimmt den Turm nicht zum Eigentum, es wird ihm nur die Burghut anvertraut. | *[[1292]] Walther von [[Neukirchen am Großvenediger|Neukirchen]] übernimmt den Turm nicht zum Eigentum, es wird ihm nur die Burghut anvertraut. | ||
*Über die folgenden 160 Jahre ist den Weyerturm betreffend nichts bekannt. | *Über die folgenden 160 Jahre ist den Weyerturm betreffend nichts bekannt. | ||
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*[[1600]] Michael Bock. Er musste zur Strafe 120 Gulden entrichten, da er seine Erhaltungspflicht vernachlässigt hatte. | *[[1600]] Michael Bock. Er musste zur Strafe 120 Gulden entrichten, da er seine Erhaltungspflicht vernachlässigt hatte. | ||
*[[1609]] Nikolaus Einöder. Er löste sich gegen Bezahlung von 150 Gulden von der Erhaltungspflicht. Ab nun wurde die Taverne als Unterkunft festgelegt und der Turm dem Verfall preis gegeben. | *[[1609]] Nikolaus Einöder. Er löste sich gegen Bezahlung von 150 Gulden von der Erhaltungspflicht. Ab nun wurde die Taverne als Unterkunft festgelegt und der Turm dem Verfall preis gegeben. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
*Hans Hönigschmied, Bramberg am Wildkogel, S. 81 – 85, HG Gemeinde Bramberg am Wildkogel, [[1993]] | *Hans Hönigschmied, Bramberg am Wildkogel, S. 81 – 85, HG Gemeinde Bramberg am Wildkogel, [[1993]] | ||