Filialkirche St. Leonhard in Aufhausen: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Zunächst stand an der Stelle der heutigen Kirche eine hölzerne Kapelle. Um [[1525]] wurde sie gemauert, [[1580]] brannte sie ab, nachdem im benachbarten Mußbachgut ein Feuer ausgebrochen war. Sie wurde von [[Hofbaumeister]] [[Sebastian Stumpfegger]] zwischen [[1716]] und [[1718]] neu errichtet.  
Um [[1135]] wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst stand an der Stelle der heutigen Kirche eine hölzerne Kapelle. Um [[1525]] wurde sie gemauert, [[1580]] brannte sie ab, nachdem im benachbarten Mußbachgut ein Feuer ausgebrochen war. Sie wurde von [[Hofbaumeister]] [[Sebastian Stumpfegger]] nach Plänen von Oswald Stülebmer zwischen [[1716]] und [[1718]] neu errichtet.  
 
Der Hochaltar stammt aus dieser Zeit und ist ein Werk des Tischlers Georg Mayr, die Mensa und die Seitenteile des Tabernakels wurden [[1792]] ergänzt. Das barocke Altarblatt stammt vom bedeutenden Salzburger Hofmaler [[Jakob Zanusi]].
 
Die beiden Seitenaltäre gehören zu dem nur im Salzburger Pinzgau vorkommenden seltenen Typus des Baldachinaltares. Die Bildhauerarbeiten stammen von Georg Mayr, der gemeinsam mit seinem Sohn Daniel diese Arbeiten [[1733]] ausführte.
 
[[1854]] brach im Mußbachgut neuerlich ein Brand aus und ergriff auch die Kirche. Dabei ist der alte Kuppelturm eingestürzt. Die Glocken wurden dabei auch vernichtet. Etwas später wurde ein Spitzturm mit geschwungenen Kanten aufgesetzt.
[[1854]] brach im Mußbachgut neuerlich ein Brand aus und ergriff auch die Kirche. Dabei ist der alte Kuppelturm eingestürzt. Die Glocken wurden dabei auch vernichtet. Etwas später wurde ein Spitzturm mit geschwungenen Kanten aufgesetzt.
Da es in unmittelbarer Umgebung keine Toiletten gibt und auch keine Gasthäuser oder ähnliches wurde immer wieder bei Privathäuser geläutet, um die Notdurft erledigen zu dürfen. Dr. Martin Stock vom Verein ,Freunde der Kirche St. Leonhard zu Aufhausen' weiß zu berichten, wie dieses Problem in Abstimmung mit dem Denkmalamt gelöst werden konnte. Zu klären war die Wahrung der Würde, das Lösen des Wasserproblems und das Finden eines entsprechend stillen Örtchens. Man fand die Lösung in der Turmstube. Das abgebaute Turmuhrwerk wurde in den Kirchenraum verlegt und an der alten Stelle im Kirchturm steht nun eine Bio-Toilette.


== Bilder ==
== Bilder ==
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* SALZBURGWIKI-Artikel
* SALZBURGWIKI-Artikel
* [[Salzburger Nachrichten]] über das Buch "111 Orte im Pinzgau, die man gesehen haben muss" ([https://www.sn.at/salzburg/kultur/die-kirche-mit-klo-und-110-andere-orte-neuer-reisefuehrer-fuehrt-zu-unbekannten-plaetzen-im-pinzgau-119955694 17. April 2022])
* [[Salzburger Nachrichten]] über das Buch "111 Orte im Pinzgau, die man gesehen haben muss" ([https://www.sn.at/salzburg/kultur/die-kirche-mit-klo-und-110-andere-orte-neuer-reisefuehrer-fuehrt-zu-unbekannten-plaetzen-im-pinzgau-119955694 17. April 2022])
 
* [http://www.pfarramt-piesendorf.at/index.php?p=1_18_Filialkirche-Aufhausen Pfarramt Piesendorf]


{{SORTIERUNG: Leonhard Aufhausen, Filialkirche St.}}
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