Johann Ernst Eberlin: Unterschied zwischen den Versionen

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Er komponierte etwa 70 Messen und über 100 kleinere Kirchenwerke sowie Musikstücke für das Orgelwerk des [[Mechanisches Theater|Mechanischen Theaters]] in [[Wasserspiele Hellbrunn|Hellbrunn]] und das [[Salzburger Stier (Festung Hohensalzburg)|Hornwerk]] auf der [[Festung Hohensalzburg]].
 
Er komponierte etwa 70 Messen und über 100 kleinere Kirchenwerke sowie Musikstücke für das Orgelwerk des [[Mechanisches Theater|Mechanischen Theaters]] in [[Wasserspiele Hellbrunn|Hellbrunn]] und das [[Salzburger Stier (Festung Hohensalzburg)|Hornwerk]] auf der [[Festung Hohensalzburg]].
  
Seit [[1727]] war er verheiratet<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/seekirchen/TRBIV/?pg=50 Trauungsbuch der Pfarre Seekirchen, Band IV, S. 46.]</ref> mit Maria Josepha, geborene Pflanzmann (* [[28. Februar]] [[1698]] in Salzburg; † [[20. April]] [[1763]] ebenda). Sie hatten fünf Töchter:
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Seit [[1727]] war er verheiratet<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/seekirchen/TRBIV/?pg=50 Trauungsbuch der Pfarre Seekirchen, Band IV, S. 46.]</ref> mit Maria Josepha, geborene Pflanzmann (* [[28. Februar]] [[1698]] in Salzburg; † [[20. April]] [[1763]] ebenda). Sie hatten fünf Töchter und zwei Söhne:
 
* Franz Anton Jakob (* 15. April 1727 in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBVIII/?pg=741 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 731.]</ref>
 
* Franz Anton Jakob (* 15. April 1727 in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBVIII/?pg=741 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 731.]</ref>
 
* [[Maria Cäcilia Meissner|Maria Cäcilia Barbara]] (* [[17. November]] [[1728]] in Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBVIII/?pg=783 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 773.]</ref>; † [[14. Dezember]] [[1766]] ebenda<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=344 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 336.]</ref>), seit 1851 verheiratet mit dem Hofsänger [[Joseph Nikolaus Meissner]]
 
* [[Maria Cäcilia Meissner|Maria Cäcilia Barbara]] (* [[17. November]] [[1728]] in Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBVIII/?pg=783 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 773.]</ref>; † [[14. Dezember]] [[1766]] ebenda<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=344 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 336.]</ref>), seit 1851 verheiratet mit dem Hofsänger [[Joseph Nikolaus Meissner]]

Version vom 8. Juni 2023, 11:24 Uhr

Johann Ernst Eberlin (* 27. März 1702 in Jettingen bei Burgau, Deutschland; † 21. Juni 1762 in Salzburg) war ein Salzburger Hofkapellmeister, Hoforganist und Komponist.

Leben

Johann Ernst Eberlin, der Sohn von Christian Amandus Eberlin und seiner Frau Franziska, geborene Kreuzer[1] besuchte ab 1712 das Jesuiten-Gymnasium St. Salvator Augsburg, wo er seine erste musikalische Ausbildung erhielt und von Georg Egger (Komposition) und Balthasar Siberer (Orgelspiel) unterrichtet wurde. Von 1721 bis 1723 studierte er an der Benediktineruniversität Salzburg Jus, bis er, ähnlich wie nach ihm Leopold Mozart, dieses Studium 1723 abbrach und sich nur noch um seine musikalische Karriere kümmerte.

1725 wurde er unter Fürsterzbischof Franz Anton Fürst Harrach vierter Domorganist, 1726 Hoforganist und 1729 unter Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian Nachfolger Matthäus Gugls als Domorganist. Von ihm sind zahlreichen Kompositionen unterschiedlichster Art im spätbarocken Stil bekannt. Von 1742 bis 1748 unterrichtete Eberlin Orgel am Kapellinstitut.

Unter Fürsterzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein wurde er am 30. November 1749 zum Hofkapellmeister, Fürsterzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach verlieh ihm am 5. April 1754 den Truchsess-Titel. Sein sehr umfangreiches kompositorisches Werk beeinflusste viele Musiker seiner Zeit. Stilistisch dem Spätbarock verpflichtet, stand er zwischen Heinrich Ignaz Franz Biber und Joseph Haydn. Bekannt ist auch seine Musik zu den damals beliebten Schul-Dramen der Universität.

Er komponierte etwa 70 Messen und über 100 kleinere Kirchenwerke sowie Musikstücke für das Orgelwerk des Mechanischen Theaters in Hellbrunn und das Hornwerk auf der Festung Hohensalzburg.

Seit 1727 war er verheiratet[2] mit Maria Josepha, geborene Pflanzmann (* 28. Februar 1698 in Salzburg; † 20. April 1763 ebenda). Sie hatten fünf Töchter und zwei Söhne:

Quellen

Einzelverweise

Zeitfolge
Zeitfolge
Vorgänger

Franz Xaver Neumüller

Salzburger Hoforganist
1726–1749
Nachfolger

Anton Cajetan Adlgasser