Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 5. November 2011, 16:43 Uhr
Die Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun ist eine Musikkapelle in der Tennengauer Gemeinde Bad Vigaun.
Tracht
Die Tracht der Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun wurde 1969 erstmals in der auch heute üblichen Form gestaltet, und zwar nach dem Bild des betenden Bauern auf dem linken Seitenaltar der Filialkirche St. Margarethen, das Anton Eggl 1841 malte. Eine Besonderheit der Bad Vigauner Tracht ist, dass auch die Musikantinnen eine Lederhose tragen. Die Marketenderinnen sind in die „Tennengauer Festtagstracht“ gekleidet.
2011 erhielt die Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun eine neue Tracht. Die Gesamtkosten von € 85.000,- wurden durch die Trachtenmusikkapelle, durch die Gemeinde Bad Vigaun (€ 16.000,-) und mit einer Haussammlung finanziert. Die Anfertigung bzw. Lieferung erfolgte durch die Firmen Hutmacher Zapf, Werfen (Hüte), Anna Ramsauer, Kuchl (Joppen und Gilets), Engelbert Aigner, Bischofswiesen (Lederhosen), Andrea Fallnhauser, Kuchl (Mascherl und Stutzen) und das Schuhhaus Gruber, Hallein (Schuhe).
Cäciliakonzert 2010
Mit den Worten „Ihr habt das anspruchsvolle Programm bravourös gemeistert!“ stellte sich Kapellmeister Hieronymus „Rony“ Bitschnau am Ende des Cäciliakonzerts 2010 bei seiner Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun in der Sporthalle der Hauptschule mit einem starken Kompliment ein. Er war sichtlich beeindruckt von der perfekten Umsetzung des von ihm gestalteten und einstudierten Programms. Nach seinen Vorgängern Siegfried Schaber und Josef Oberascher habe er mit einer leistungsbereiten und qualifizierten Kapelle „auf einer guten Grundlage eine leichte Aufgabe übernommen“.
Das Cäciliakonzert 2010 fand wieder in der übervollen Sporthalle der Hauptschule statt. Mehr als 400 begeisterte Gäste von jung bis alt folgten zweieinhalb Stunden einem anspruchsvollen Programm von Johann Strauss jun. bis zu zeitgenössischer Musik.
Bürgermeister Raimund Egger freute sich denn auch über die „überfüllte Halle und die überfüllte Galerie“: „Die Leistungen werden von Jahr zu Jahr interessanter, mit den vielen Jungen ändert sich das Programm!“ Egger meinte im Blick auf den Einsatz der Gemeinde für die Musikkapelle und die Ausbildung im „Musikum“: „Bei der Trachtenmusikkapelle und in der musikalischen Ausbildung ist das Geld der Gemeinde besonders gut und besonders sinnvoll angelegt!“ Dem schloss sich auch Bezirksobmann-Stellvertreter Johannes Praniess aus Abtenau an: „Das ist eine gute Investition in die Jugendarbeit!“
Bilder vom Cäcilienkonzert 2010
die Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun mit Kapellmeister Hieronymus Bitschnau beim Cäciliakonzert 2010,
Weblinks
Quelle
- Presseaussendung MMag. Michael Neureiter Dezember 2010