Radstadt: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1306]] findet sich die erste Abbildung des Stadtsiegels. Es zeigt die Befestigungsanlage mit Stadttor und Wehrtürmen mit Rad. Gerichts, Markt- und [[Niederlage|Stapelrecht]] wurden von [[Altenmarkt]] auf Radstadt übertragen. | [[1306]] findet sich die erste Abbildung des Stadtsiegels. Es zeigt die Befestigungsanlage mit Stadttor und Wehrtürmen mit Rad. Gerichts, Markt- und [[Niederlage|Stapelrecht]] wurden von [[Altenmarkt]] auf Radstadt übertragen. | ||
[[1526 | Im Frühjahr [[1526]] ([[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Bauernkriege]]) wurde die Festung Radstadt von aufständischen Bauern unter [[Michael Gaismair]] belagert ([[Belagerung von Radstadt]]) und erhielt für die Treue zum Erzbistum unter Erzbischof [[Matthäus Lang]] den ''Großen Freiheitsbrief'' mit dem Titel "Allzeit getreu". Nach dem Ende der Bauernkriege mussten die besiegten Bauern zur Entschädigung an der Stadt die Befestigungsmauer verstärken sowie die drei Rundtürme erbauen - [[Kapuzinerturm|Kapuziner]]-, [[Gardeturm|Garde]]- und [[Hexenturm (Radstadt)|Hexenturm]]. An der Nordseite der Stadt sollte eine Stadtgraben vor Angriffen bewahren. Der heutige "Stadtteich" ist der noch verbliebene Rest. | ||
Es folgten bayrische, österreichische und französische Besatzungen, im Jahre [[1816]] fiel Salzburg und so auch Radstadt an Österreich. Es war zu Zeiten der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] Sitz eines [[Pflegegericht]]s, wie im [[Atlas Salisburgensis]] vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt. | Es folgten bayrische, österreichische und französische Besatzungen, im Jahre [[1816]] fiel Salzburg und so auch Radstadt an Österreich. Es war zu Zeiten der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] Sitz eines [[Pflegegericht]]s, wie im [[Atlas Salisburgensis]] vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt. | ||