Linzer Gasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei vielen der alten Häuser lässt sich deren Chronik bis ins [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] nachverfolgen. Die Linzer Gasse wurde zwar [[1818]] auch nicht vom verheerenden [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand]] verschont, jedoch wurden die Gebäude wiederhergestellt.
Bei vielen der alten Häuser lässt sich deren Chronik bis ins [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] nachverfolgen. Die Linzer Gasse wurde zwar [[1818]] auch nicht vom verheerenden [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand]] verschont, jedoch wurden die Gebäude wiederhergestellt.


„Von jeher galt die Linzer Gasse mit ihren Handwerksbetrieben und Kaufläden, mit zahlreichen Wirtshäusern und Herbergen und mit ihrem unvergleichlichen Lokalkolorit als die zutiefst, salzburgische' Schwester der eleganten, internationalen [[Getreidegasse]] jenseits des Flusses. Wer einen Drechslermeister, einen Tuchhändler oder Metzger, einen Büchsenmacher oder Kettenschmied, einen Uhrmacher, Fassbinder oder Kunstschlosser, einen [[Engel-Apotheke|Apotheker]] und [[Sebastiansbad|Bader]], einen [[Nagy. Lebkuchen- & Kerzenmanufaktur|Lebzelter und Wachszieher]] oder gar einen [[Glockengießerei Oberascher|Glockengießer]] benötigte, für den war die Linzer Gasse über die Jahrhunderte hinweg die richtige Adresse,“ schreibt die ''Salzburg Stadtinformation''. Besser kann man den Charakter dieser Gasse auch nicht schildern.
"Von jeher galt die Linzer Gasse mit ihren Handwerksbetrieben und Kaufläden, mit zahlreichen Wirtshäusern und Herbergen und mit ihrem unvergleichlichen Lokalkolorit als die zutiefst, salzburgische' Schwester der eleganten, internationalen [[Getreidegasse]] jenseits des Flusses. Wer einen Drechslermeister, einen Tuchhändler oder Metzger, einen Büchsenmacher oder Kettenschmied, einen Uhrmacher, Fassbinder oder Kunstschlosser, einen [[Engel-Apotheke|Apotheker]] und [[Sebastiansbad|Bader]], einen [[Nagy. Lebkuchen- & Kerzenmanufaktur|Lebzelter und Wachszieher]] oder gar einen [[Glockengießerei Oberascher|Glockengießer]] benötigte, für den war die Linzer Gasse über die Jahrhunderte hinweg die richtige Adresse,“ schreibt die ''Salzburg Stadtinformation''. Besser kann man den Charakter dieser Gasse auch nicht schildern.


== Gebäude ==
== Gebäude ==
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Die Straße ist grundsätzlich [[Fußgängerzone]]. Die Zufahrt wird seit einigen Jahren mittels [[Poller]] geregelt. In Fußgängerzonen dürfen Radfahrer in Schrittgeschwindigkeit fahren. Aber was ist Schrittgeschwindigkeit? In den [[2010er]]-Jahren begannen Probleme mit Radfahrern, die zu schnell unterwegs waren und Fußgänger gefährdeten. Immer wieder kam es zu aggressiven Zwischenfällen.  
Die Straße ist grundsätzlich [[Fußgängerzone]]. Die Zufahrt wird seit einigen Jahren mittels [[Poller]] geregelt. In Fußgängerzonen dürfen Radfahrer in Schrittgeschwindigkeit fahren. Aber was ist Schrittgeschwindigkeit? In den [[2010er]]-Jahren begannen Probleme mit Radfahrern, die zu schnell unterwegs waren und Fußgänger gefährdeten. Immer wieder kam es zu aggressiven Zwischenfällen.  


Es gab Versuche, durch Plakate und Aufklärungsaktionen der Polizei, die Radfahrer zum Miteinander zu überzeugen, jedoch mit mäßigem Erfolg. Im Mai [[2021]] gab es die ‚Schaut aufeinander‘-Aktion, mit der aufgezeigt werden sollte, dass ein gutes Miteinander von Radfahrern und Fußgängern möglich ist, sagte [[Stadträtin]] [[Martina Berthold]] ([[GRÜNE]]). aufgebaut, um Radfahrer*innen zu zeigen, wie sich langsames, erlaubtes Fahren anfühlt. Dabei wurden süße [[Mozartkugel]]n für angepasstes bzw. saure Zuckerl für zu schnelles Radeln verteilt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug dabei immerhin 26 km/h. Mittels Plakaten, Transparenten und noch vier weiteren „Schaut aufeinander“-Aktionstagen wird die Stadt über die Sommermonate hinweg an neuralgischen Punkten für mehr Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer*innen untereinander werben.<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen/2021/schaut-aufeinander-tempomessungen-in-fussgaengerzone/ www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen], 25. Mai 2021</ref>
Es gab Versuche, durch Plakate und Aufklärungsaktionen der Polizei, die Radfahrer zum Miteinander zu überzeugen, jedoch mit mäßigem Erfolg. Im Mai [[2021]] gab es die ‚Schaut aufeinander‘-Aktion, mit der aufgezeigt werden sollte, dass ein gutes Miteinander von Radfahrern und Fußgängern möglich ist, sagte [[Stadträtin]] [[Martina Berthold]] ([[GRÜNE]]). aufgebaut, um Radfahrer*innen zu zeigen, wie sich langsames, erlaubtes Fahren anfühlt. Dabei wurden süße [[Mozartkugel]]n für angepasstes bzw. saure Zuckerl für zu schnelles Radeln verteilt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug dabei immerhin 26 km/h. Mittels Plakaten, Transparenten und noch vier weiteren "Schaut aufeinander“-Aktionstagen wird die Stadt über die Sommermonate hinweg an neuralgischen Punkten für mehr Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer*innen untereinander werben.<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen/2021/schaut-aufeinander-tempomessungen-in-fussgaengerzone/ www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen], 25. Mai 2021</ref>


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