Guttal: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geografie == | == Geografie == | ||
Das Tal befindet nördlich von [[Heiligenblut]]. Es verläuft in Nord-Südrichtung zwischen [[Spielmann]], [[Kloben]] und [[Brennkogel]] im Norden, der Racherin und dem Wasserradkopf im Westen und dem Großen Margrötzenkopf im Osten bis zum [[Kreisverkehr Guttal]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]] im Süden. Seine Länge beträgt etwa drei Kilometer, im Norden auf etwa 2 200 m ü. A. und im Süden auf etwa 1 700 m ü. A. | |||
=== Gewässer === | === Gewässer === | ||
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=== Gletscher === | === Gletscher === | ||
Am Nordende über dem Tal erstreckt sich der Guttalkees. | |||
=== Almen === | === Almen === | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
[[Datei:Guttal Mauthaus 01.jpg|thumb| | [[Datei:Guttal Mauthaus 01.jpg|thumb|Das historische Mauthaus Guttal, bereits im Guttalbachtal Richtung Hochtor]] | ||
Die Großglockner Hochalpenstraße verläuft im südlichen Teil des Guttals vom Kreisverkehr kommend für einige hundert Meter neben dem Guttalbach, bevor sie | [[Datei:Guttal Großglockner Hochalpenstraße Südrampe mit Guttalbrücke und Mauthaus Guttal 1936.jpg|thumb|Der Bereich Guttal im Jahr 1936.<ref>Bildbeschreibung: [[Südrampe der Großglockner Hochalpenstraße|Südrampe]]. Man sieht die Straßengabelung in Guttal, von links kommt die Straße von [[Heiligenblut]] über die [[Guttalbrücke]], geradeaus beginnt die [[Gletscherstraße]] und rechts sieht man das [[Mauthaus Guttal]], der Beginn der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke ]], [[Historische Ansichtskarten von Salzburg|historische Ansichtskarte]]. Heute befindet sich in diesem Bereich der [[Kreisverkehr Guttal]].</ref>]] | ||
Die Großglockner Hochalpenstraße verläuft im südlichen Teil des Guttals vom Kreisverkehr kommend für einige hundert Meter neben dem Guttalbach, bevor sie in östliche Richtung weiterführt. | |||
Wenige Meter nordöstlich des heutigen Kreisverkehrs befand sich im Guttal das historische [[Mauthaus Guttal]]. Es wurde von [[1935]] bis [[1993]] zur Kontrolle der Benutzer der Panoramastraße, aber auch als Tankstelle genutzt. | Wenige Meter nordöstlich des heutigen Kreisverkehrs befand sich im Guttal das historische [[Mauthaus Guttal]] auf 1 868 m ü. A.. Es wurde von [[1935]] bis [[1993]] zur Kontrolle der Benutzer der Panoramastraße, aber auch als Tankstelle genutzt. | ||
Zum besseren Verständnis: Die [[Südrampe der Großglockner Hochalpenstraße]] | Zum besseren Verständnis: Die [[Südrampe der Großglockner Hochalpenstraße]] und die [[Gletscherstraße]] von Heiligenblut bis zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] waren bereits am [[1. September]] [[1932]] dem Verkehr übergeben worden. Zu jenem Zeitpunkt endete die [[Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße|Nordrampe]] noch im Bereich des [[Hochmais (Großglockner Hochalpenstraße)|Hochmais]] in [[Bundesland Salzburg. Der sogenannte [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreit]] über die [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstreckenführung]] zwischen dem damaligen Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und Oberbaurat Ing. [[Franz Wallack]], dem Erbauer der Straße, war noch lange nicht entschieden. Daher wurde die Maut für die Strecke von Heiligenblut auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der [[Kassenstelle Heiligenblut|Mautstelle]] in Heiligenblut eingehoben. Erst nach der Eröffnung der gesamten Straße am [[3. August]] [[1935]] war die Mautstelle Guttal für die Benutzer der Scheitelstrecke errichtet worden. Man konnte also entweder nur zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe die Maut bezahlen oder zusätzlich über das [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor]] nach [[Ferleiten]]. | ||
Das historische Mauthaus Guttal befindet sich seit Sommer 2013 im [[Salzburger Freilichtmuseum]] in [[Großgmain]] im [[Flachgau]]. | Das historische Mauthaus Guttal befindet sich seit Sommer 2013 im [[Salzburger Freilichtmuseum]] in [[Großgmain]] im [[Flachgau]]. | ||
Zwischen der Guttal[bach]brücke im Süden und der Ankehrbrücke, die den nördlichen Punkt der Großglockner Hochalpenstraße entlang des Guttalbaches bildet, mussten umfangreichen Wildbachverbauungen vorgenommen werden. Dafür musste vom Baulager Guttal, das für 210 Mann ausgelegt war und sich unterhalb der Guttal[bach]brücke befand, eine Feldbahn errichtet werden. | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* Lage auf [ | * Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.8156,47.0804/zoom/14 AMap], aktualisierter Datenlink 22. Dezember 2023 | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
* Wallack, Franz: | * Wallack, Franz: "[[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]]", Springer-Verlag, Wien, 1960 | ||
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* [[Peter Krackowizer]] | |||
== Fußnote == | |||
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[[Kategorie:Glocknergruppe]] | [[Kategorie:Glocknergruppe]] | ||
[[Kategorie:Ostalpen]] | |||
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[[Kategorie:Hohe Tauern]] | [[Kategorie:Hohe Tauern]] | ||
[[Kategorie:Alpenhauptkamm]] | [[Kategorie:Alpenhauptkamm]] | ||
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]] | [[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]] | ||