Eisengewerke Achthal: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei der Vollversammlung der Eisengewerke Achthal am [[22. November]] [[1919]] wurde der Beschluss gefasst, die Eisengewerke Achthal wegen geringer Rentabilität zu verkaufen und den gewerkschaftlichen Besitz aufzulösen. Mit der Auflösung wurde Dr. [[Georg Mussoni]] betraut, der als Vertreter des im Besitze größerer Gewerkenanteile befindlichen Erhardspitalfondes der [[Stadtgemeinde Salzburg]], dem Verwaltungsausschuss der Gewerkschaft angehörte. | Bei der Vollversammlung der Eisengewerke Achthal am [[22. November]] [[1919]] wurde der Beschluss gefasst, die Eisengewerke Achthal wegen geringer Rentabilität zu verkaufen und den gewerkschaftlichen Besitz aufzulösen. Mit der Auflösung wurde Dr. [[Georg Mussoni]] betraut, der als Vertreter des im Besitze größerer Gewerkenanteile befindlichen Erhardspitalfondes der [[Stadtgemeinde Salzburg]], dem Verwaltungsausschuss der Gewerkschaft angehörte. | ||
Der Bergbau samt den Gebäulichkeiten in Neukirchen übernahm der bayerische Staat, während der Hochofen, das Gußwerk und die dazu gehörigen Objekte von einem Herrn aus Traunstein übernommen wurden. <ref>[ | Der Bergbau samt den Gebäulichkeiten in Neukirchen übernahm der bayerische Staat, während der Hochofen, das Gußwerk und die dazu gehörigen Objekte von einem Herrn aus Traunstein übernommen wurden. <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19190905&query=%22Eisenwerk%22+%22Achtal%22&seite=3 (Linzer) Tages-Post, 5. September 1919]</ref> | ||
Das bayerische führte den Bergbau-Betrieb noch bis zum [[12. Dezember]] [[1925]] weiter. | Das bayerische führte den Bergbau-Betrieb noch bis zum [[12. Dezember]] [[1925]] weiter. | ||
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== Produkte der Eisengewerke == | == Produkte der Eisengewerke == | ||
Vom Eisenwerk Achthal wurde [[1563]] der bekannte "[[Bär an der Salzach|Eiserne Bär]]" gegossen,<ref>[ | Vom Eisenwerk Achthal wurde [[1563]] der bekannte "[[Bär an der Salzach|Eiserne Bär]]" gegossen,<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190905&query=%22B%c3%a4r%22&seite=5 Salzburger Volksblatt, 1. Februar 1941]</ref> von dem sich die Bezeichnung für das ''"Gäßchen zum eisernen Bären"'' (heute "[[Franz-Josef-Kai]]") ableitete.<ref>[https://books.google.at/books?id=m3IAAAAAcAAJ&printsec=frontcover#v=snippet&q=Sterngasse&f=false [[Lorenz Hübner]], 1792, Seite 132]</ref> <ref>[https://books.google.at/books?id=ohvlFVejtMEC&pg=PA41&lpg=PA41&dq=G%C3%A4%C3%9Fchen+zum+eisernen+B%C3%A4ren&source=bl&ots=feP4iDg2zM&sig=h7WURXHhdiE84zzlAVdAqoDBoOc&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiawKSEv-PfAhXywIsKHT_kDaAQ6AEwBnoECAcQAQ#v=onepage&q=G%C3%A4%C3%9Fchen%20zum%20eisernen%20B%C3%A4ren&f=false Lorenz Hübner, 1794, Seite 132]</ref> | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||