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==Leben==
 
==Leben==
Im Alter von 17 Jahren startete er seine journalistische Karriere bei der katholischen Zagreber Tageszeitung ''Hrvatska Straža'' und begann kurz darauf politische Wissenschaften an der Universität Zagreb zu studieren. [[1939]] wechselte er zur ''Hravatski Glas''. Als die Zeitung nach dem Einmarsch der deutschen Truppen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verboten wurde, kam Tomi&#269;i&#263; zur Zeitung der faschistischen Ustascha-Partei, ''Hravatski Narod'', für die er von [[1941]] bis [[1943]] arbeitete. Ab 1942 wurde er im Impressum als „verantwortlicher Schriftleiter“ genannt. 1942 schrieb er auch für die faschistische Illustrierte ''„Pokret“'' (deutsch „Bewegung“) die als „Alarm“ auch auf Deutsch erschien. 1943 beteiligte er sich, offiziell als Kriegsberichterstatter, an Aktionen gegen Partisan_innen. Bis 1944 blieb Dalma noch an  in führenden regimetreuen Medien des NDH-Staats tätig, bevor er als Presseattaché nach Wien ging. <ref>https://www.no-ustasa.at/allgemein/2637/karriere_ustasa_oesterreich/</ref>
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Im Alter von 17 Jahren startete er seine journalistische Karriere bei der katholischen Zagreber Tageszeitung ''Hrvatska Straža'' und begann kurz darauf politische Wissenschaften an der Universität Zagreb zu studieren. [[1939]] wechselte er zur ''Hravatski Glas''. Als die Zeitung nach dem Einmarsch der deutschen Truppen im [[Zweiten Weltkrieg]] verboten wurde, kam Tomi&#269;i&#263; zur Zeitung der faschistischen Ustascha-Partei, ''Hravatski Narod'', für die er von [[1941]] bis [[1943]] arbeitete. Ab 1942 wurde er im Impressum als „verantwortlicher Schriftleiter“ genannt. 1942 schrieb er auch für die faschistische Illustrierte ''„Pokret“'' (deutsch „Bewegung“) die als „Alarm“ auch auf Deutsch erschien. 1943 beteiligte er sich, offiziell als Kriegsberichterstatter, an Aktionen gegen Partisan_innen. Bis 1944 blieb Dalma noch an  in führenden regimetreuen Medien des NDH-Staats tätig, bevor er als Presseattaché nach Wien ging. <ref>https://www.no-ustasa.at/allgemein/2637/karriere_ustasa_oesterreich/</ref>
    
Ende des Krieges kam Tomi&#269;i&#263; über Wien nach [[Salzburg]] und änderte seinen Namen auf Alfons Dalma. [[1945]] bis [[1954]] arbeitete Dalma bei den [[Salzburger Nachrichten]] und lernte dort auch [[Gerd Bacher]] kennen, mit dem ihn in weiterer Folge eine jahrzehntelange Freundschaft verband. Bei den SN wurde er bald Leiter des Außenpolitik Ressorts und später stellvertretenden Chefredakteur. Anschließend wechselte er zum ''Münchner Merkur'', wo er bis zu seinem Engagement beim [[ORF]] als Chefredakteur und Vortragender an der Hochschule für politische Wissenschaften tätig blieb.  
 
Ende des Krieges kam Tomi&#269;i&#263; über Wien nach [[Salzburg]] und änderte seinen Namen auf Alfons Dalma. [[1945]] bis [[1954]] arbeitete Dalma bei den [[Salzburger Nachrichten]] und lernte dort auch [[Gerd Bacher]] kennen, mit dem ihn in weiterer Folge eine jahrzehntelange Freundschaft verband. Bei den SN wurde er bald Leiter des Außenpolitik Ressorts und später stellvertretenden Chefredakteur. Anschließend wechselte er zum ''Münchner Merkur'', wo er bis zu seinem Engagement beim [[ORF]] als Chefredakteur und Vortragender an der Hochschule für politische Wissenschaften tätig blieb.