Salzburg Biennale: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Salzburg Biennale präsentiert bedeutende Persönlichkeiten der Neuen Musik, konfrontiert Neues mit Werken der Tradition, stellt unterschiedliche Genres und verschiedene ästhetische Positionen nebeneinander und möchte nicht zuletzt durch die Verknüpfung mit anderen Kunstformen ein breites Publikum ansprechen und einladen, die faszinierende Musik unserer Zeit zu entdecken. | Die Salzburg Biennale präsentiert bedeutende Persönlichkeiten der Neuen Musik, konfrontiert Neues mit Werken der Tradition, stellt unterschiedliche Genres und verschiedene ästhetische Positionen nebeneinander und möchte nicht zuletzt durch die Verknüpfung mit anderen Kunstformen ein breites Publikum ansprechen und einladen, die faszinierende Musik unserer Zeit zu entdecken. | ||
| − | ==Programm der | + | ==Programm der zweiten Salzburg Biennale== |
| − | + | Das Festival 2011 ist geprägt von vier Programmlinien: Zoom, Focus, Lichtspielmusik und Szenenwechsel: | |
| − | + | Unter dem Titel '''Zoom''' werden vier Komponisten von internationalem Rang vorgestellt: Friedrich Cerha, Michael Gielen, Thomas Kessler und Dieter Schnebel. Im '''Focus''' steht das Streichquartett. International renommierte Ensembles wie zum Beispiel das Arditti String Quartet, Cuarteto Casals, das Pellegrini Quartett oder das stadler quartett spannen einen Werkekanon von der Zweiten Wiener Schule bis zur Gegenwart. An die Cineasten richtet sich der Schwerpunkt '''Lichtspielmusik'''. Die Salzburg Biennale zeigt zahlreiche Ikonen der Filmgeschichte mit Live-Musik, darunter die rekon-struierte Fassung des expressionistischen Stummfilms Metropolis mit einer Uraufführung der Musik des argentinischen Komponisten Martin Matalón. Unter dem Motto '''Szenenwechsel''' werden Musiktheater und Produktionen präsentiert, die jenseits der klassischen Konzertsituation angesiedelt sind, sowie auch das Eröffnungskonzert: | |
| − | + | Für vier Wochenendblöcke – jeweils von Donnerstag bis Sonntag – hat Heike Hoffmann, künstlerische Leiterin der Biennale 2011, ein Programm aus mehr als 30 Veranstaltungen zusammengestellt: vom Sinfoniekonzert über Ensemblekonzerte und Kammermusik bis hin zu Filmprojekten mit Live-Musik, Musiktheaterproduktionen, Konzertinstallationen sowie Vermittlungsprojekten. | |
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Version vom 8. November 2010, 16:21 Uhr
Die Salzburg Biennale ist ein Festival für Neue Musik, das ab 2009 alle zwei Jahre im März in der Stadt Salzburg stattfinden soll.
Allgemeines
Nach der sehr erfolgreichen Premiere im Jahr 2009 findet die Salzburg Biennale im März 2011 zum zweiten Mal statt. Ziel des Festivals ist es, aktuelle Entwicklungen in der Neuen Musik im musikhistorischen Kontext zu spiegeln und dabei sowohl österreichische als auch internationale Komponisten einzubeziehen.
Die Salzburg Biennale präsentiert bedeutende Persönlichkeiten der Neuen Musik, konfrontiert Neues mit Werken der Tradition, stellt unterschiedliche Genres und verschiedene ästhetische Positionen nebeneinander und möchte nicht zuletzt durch die Verknüpfung mit anderen Kunstformen ein breites Publikum ansprechen und einladen, die faszinierende Musik unserer Zeit zu entdecken.
Programm der zweiten Salzburg Biennale
Das Festival 2011 ist geprägt von vier Programmlinien: Zoom, Focus, Lichtspielmusik und Szenenwechsel:
Unter dem Titel Zoom werden vier Komponisten von internationalem Rang vorgestellt: Friedrich Cerha, Michael Gielen, Thomas Kessler und Dieter Schnebel. Im Focus steht das Streichquartett. International renommierte Ensembles wie zum Beispiel das Arditti String Quartet, Cuarteto Casals, das Pellegrini Quartett oder das stadler quartett spannen einen Werkekanon von der Zweiten Wiener Schule bis zur Gegenwart. An die Cineasten richtet sich der Schwerpunkt Lichtspielmusik. Die Salzburg Biennale zeigt zahlreiche Ikonen der Filmgeschichte mit Live-Musik, darunter die rekon-struierte Fassung des expressionistischen Stummfilms Metropolis mit einer Uraufführung der Musik des argentinischen Komponisten Martin Matalón. Unter dem Motto Szenenwechsel werden Musiktheater und Produktionen präsentiert, die jenseits der klassischen Konzertsituation angesiedelt sind, sowie auch das Eröffnungskonzert:
Für vier Wochenendblöcke – jeweils von Donnerstag bis Sonntag – hat Heike Hoffmann, künstlerische Leiterin der Biennale 2011, ein Programm aus mehr als 30 Veranstaltungen zusammengestellt: vom Sinfoniekonzert über Ensemblekonzerte und Kammermusik bis hin zu Filmprojekten mit Live-Musik, Musiktheaterproduktionen, Konzertinstallationen sowie Vermittlungsprojekten.
Leitung
- Künstlerische Leitung: Hans Landesmann
- Präsident: Reinhart von Gutzeit
- Geschäftsführung: Wolfgang Laubichler
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- Homepage des Festivals