Annahüttenkreuz: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Annahüttenkreuz''' ist ein Kreuz in der [[Lungau]]er Marktgemeinde [[Tamsweg]].  
 
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Die Annahütte steht im Besitz der  Bundesforste  und befindet sich am [[Lasaberg]]. Das Kreuz steht etwa 50 m östlich der Annahütte. Das ursprüngliche Kriegerdenkmal für gefallene Soldaten des [[1. Weltkrieg]]es wurde [[1920]] geweiht. Nach mündlicher Überlieferung handelte es sich um ein Kreuz und ein Bild, das einen  verwundeten Soldaten und Sanitäter darstellt. Betreut wurde es von den Sennerinnen der umliegenden Almhütten, die hier auch  Andacht abhielten. [[1986]] gaben Hans Löcker und Hans Ferner den Anstoss, das Denkmal nach altem Vorbild neu zu errichten . Es steht jetzt ca. 20 m vom ursprünglichen Standort entfernt. Die Christusfigur schnitzte Josef Prodinger, die Holztafel Karl Zaller. Am [[14. September]] [[1986]] weihte der Tamsweger Kooperator Pater Paul Mitterndorfer das neue Kreuz.
 
Die Annahütte steht im Besitz der  Bundesforste  und befindet sich am [[Lasaberg]]. Das Kreuz steht etwa 50 m östlich der Annahütte. Das ursprüngliche Kriegerdenkmal für gefallene Soldaten des [[1. Weltkrieg]]es wurde [[1920]] geweiht. Nach mündlicher Überlieferung handelte es sich um ein Kreuz und ein Bild, das einen  verwundeten Soldaten und Sanitäter darstellt. Betreut wurde es von den Sennerinnen der umliegenden Almhütten, die hier auch  Andacht abhielten. [[1986]] gaben Hans Löcker und Hans Ferner den Anstoss, das Denkmal nach altem Vorbild neu zu errichten . Es steht jetzt ca. 20 m vom ursprünglichen Standort entfernt. Die Christusfigur schnitzte Josef Prodinger, die Holztafel Karl Zaller. Am [[14. September]] [[1986]] weihte der Tamsweger Kooperator Pater Paul Mitterndorfer das neue Kreuz.
  
==Beschreibung==
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== Beschreibung ==
Das 3 m hohe Holzkreuz trägt einen kleinen, gedrungenen Korpus. Er ist durch ein [[Schindel]]dach geschützt, in dessen Giebel sich die INRI-Tafel befindet.  Am Kreuzstamm ist eine Holztafel angebracht. Sie trägt die Inschrift: ''Lasaberg gedenkt seiner gefallenen Söhne 1914-1918, 1939-1945''. Die obere Leiste wird durch einen kleinen Helm mit Eichenlaub verziert. Unterhalb der schmiedeeisernen Vorrichtung für den Blumenschmuck befindet sich ein Stahlhelm. Es wird von  Natursteinen eingerahmt und von einem Zaun geschützt.
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Das 3 m hohe Holzkreuz trägt einen kleinen, gedrungenen Korpus. Er ist durch ein [[Schindel]]dach geschützt, in dessen Giebel sich die INRI-Tafel befindet.  Am Kreuzstamm ist eine Holztafel angebracht. Sie trägt die Inschrift: ''[[Lasaberg (Gemeinde)|Lasaberg]] gedenkt seiner gefallenen Söhne 1914-1918, 1939-1945''. Die obere Leiste wird durch einen kleinen Helm mit Eichenlaub verziert. Unterhalb der schmiedeeisernen Vorrichtung für den Blumenschmuck befindet sich ein Stahlhelm. Es wird von  Natursteinen eingerahmt und von einem Zaun geschützt.
==Quelle==
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== Quelle ==
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=19311#.Xturo8DgocA Marterl.at]
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=19311#.Xturo8DgocA Marterl.at]
  

Version vom 5. Januar 2021, 15:26 Uhr

Das Annahüttenkreuz ist ein Kreuz in der Lungauer Marktgemeinde Tamsweg.

Geschichte

Die Annahütte steht im Besitz der Bundesforste und befindet sich am Lasaberg. Das Kreuz steht etwa 50 m östlich der Annahütte. Das ursprüngliche Kriegerdenkmal für gefallene Soldaten des 1. Weltkrieges wurde 1920 geweiht. Nach mündlicher Überlieferung handelte es sich um ein Kreuz und ein Bild, das einen verwundeten Soldaten und Sanitäter darstellt. Betreut wurde es von den Sennerinnen der umliegenden Almhütten, die hier auch Andacht abhielten. 1986 gaben Hans Löcker und Hans Ferner den Anstoss, das Denkmal nach altem Vorbild neu zu errichten . Es steht jetzt ca. 20 m vom ursprünglichen Standort entfernt. Die Christusfigur schnitzte Josef Prodinger, die Holztafel Karl Zaller. Am 14. September 1986 weihte der Tamsweger Kooperator Pater Paul Mitterndorfer das neue Kreuz.

Beschreibung

Das 3 m hohe Holzkreuz trägt einen kleinen, gedrungenen Korpus. Er ist durch ein Schindeldach geschützt, in dessen Giebel sich die INRI-Tafel befindet. Am Kreuzstamm ist eine Holztafel angebracht. Sie trägt die Inschrift: Lasaberg gedenkt seiner gefallenen Söhne 1914-1918, 1939-1945. Die obere Leiste wird durch einen kleinen Helm mit Eichenlaub verziert. Unterhalb der schmiedeeisernen Vorrichtung für den Blumenschmuck befindet sich ein Stahlhelm. Es wird von Natursteinen eingerahmt und von einem Zaun geschützt.

Quelle