Leopoldine Wojtek: Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „LH-Stv“ durch „LH-Stv
K Textersetzung - „http://data.matricula-online.eu“ durch „https://data.matricula-online.eu“
Zeile 8: Zeile 8:
Künstlerinnen waren Anfang des [[20. Jahrhundert]]s benachteiligt. Bis [[1920]] war ihnen das Studium an der Wiener Akademie untersagt. Ihnen blieb nur Privatunterricht oder die Kunstgewerbeschule. Hildegard Fraueneder berichtet im Buch „[[150 Jahre Salzburger Kunstverein]]“, dass in den 1920er- und 1930er-Jahren Kunst von Frauen – egal ob Plastik, Zeichnung oder Holzschnitt – nur als „Kleinkunst“ gegolten habe.
Künstlerinnen waren Anfang des [[20. Jahrhundert]]s benachteiligt. Bis [[1920]] war ihnen das Studium an der Wiener Akademie untersagt. Ihnen blieb nur Privatunterricht oder die Kunstgewerbeschule. Hildegard Fraueneder berichtet im Buch „[[150 Jahre Salzburger Kunstverein]]“, dass in den 1920er- und 1930er-Jahren Kunst von Frauen – egal ob Plastik, Zeichnung oder Holzschnitt – nur als „Kleinkunst“ gegolten habe.


Von [[1932]] bis [[1943]] war ''Poldi'' Wojtek verheiratet mit dem [[NS]]-Kunstexperten [[Kajetan Mühlmann]] (* [[1898]]; † [[1958]]).<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXVII/?pg=150 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XVII, S. 147]</ref>
Von [[1932]] bis [[1943]] war ''Poldi'' Wojtek verheiratet mit dem [[NS]]-Kunstexperten [[Kajetan Mühlmann]] (* [[1898]]; † [[1958]]).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXVII/?pg=150 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XVII, S. 147]</ref>


Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wirkte Poldi Wojtek als Keramikerin und hatte (wie [[Karl Schatzer]] und [[Toni Schneider-Manzell]]) ein Atelier in der [[Alte Residenz|Residenz]].
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wirkte Poldi Wojtek als Keramikerin und hatte (wie [[Karl Schatzer]] und [[Toni Schneider-Manzell]]) ein Atelier in der [[Alte Residenz|Residenz]].