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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen am Nachmittag oder gegen Abend und kommen auch nachts ans Licht (dokumentierte Funde zwischen 14 und 19 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2020). Die Raupen erzeugen in den Blätter ihrer Futterpflanzen zunächst epidermale Gangminen, die zu einem bräunlichen Platz führen. Später konstruieren sie unregelmäßig geformte Rollen an der Spitze der Blätter, die gewechselt werden und in denen sie ihre restliche Entwicklung durchlaufen. Die Verpuppung erfolgt in der letzten Blattrolle. Vor dem Schlüpfen der [[Glossar_Biologie#I|Imago]] schiebt sich die Puppe zur Hälfte aus der Blattrolle hervor. Als Futterpflanzen dienen den Raupen Gemeine Esche (''[[Fraxinus excelsior]]'') und Liguster (''[[Ligustrum vulgare]]''), sowie der namensgebende Flieder (''[[Syringa vulgaris]]''). An diesen Pflanzen sind nicht nur oft mehrere Raupen derselben Art zu finden, sondern es treten auch jene der ''[[Caloptilia cuculipennella]]'' in Konkurrenz auf. Wegen ihrer weiten Verbreitung und Häufigkeit, sowie der Toleranz hinsichtlich des Lebensraumes ist ''G. syringella'' in Salzburg ungefährdet.
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Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen am Nachmittag oder gegen Abend und kommen auch nachts ans Licht (dokumentierte Funde zwischen 14 und 19 Uhr MEZ nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020). Die Raupen erzeugen in den Blätter ihrer Futterpflanzen zunächst epidermale Gangminen, die zu einem bräunlichen Platz führen. Später konstruieren sie unregelmäßig geformte Rollen an der Spitze der Blätter, die gewechselt werden und in denen sie ihre restliche Entwicklung durchlaufen. Die Verpuppung erfolgt in der letzten Blattrolle. Vor dem Schlüpfen der [[Glossar_Biologie#I|Imago]] schiebt sich die Puppe zur Hälfte aus der Blattrolle hervor. Als Futterpflanzen dienen den Raupen Gemeine Esche (''[[Fraxinus excelsior]]'') und Liguster (''[[Ligustrum vulgare]]''), sowie der namensgebende Flieder (''[[Syringa vulgaris]]''). An diesen Pflanzen sind nicht nur oft mehrere Raupen derselben Art zu finden, sondern es treten auch jene der ''[[Caloptilia cuculipennella]]'' in Konkurrenz auf. Wegen ihrer weiten Verbreitung und Häufigkeit, sowie der Toleranz hinsichtlich des Lebensraumes ist ''G. syringella'' in Salzburg ungefährdet.
    
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