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| | [[File:bE-HdN-2602a.jpg|thumb|Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Pebering, 2004.05.24]] | | [[File:bE-HdN-2602a.jpg|thumb|Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Pebering, 2004.05.24]] |
| | '''Gracillaria syringella''' (''Tinea syringella'' Fabricius, 1794) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]]. | | '''Gracillaria syringella''' (''Tinea syringella'' Fabricius, 1794) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]]. |
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| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== |
| − | ''G. syringella'' ist in Salzburg weit verbreitet und bereits aus allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]] bekannt (Embacher et. al 2011). Die Höhenverbreitung ist bisher von 400 - 1040 m dokumentiert und orientiert sich somit an der oberen Grenze des regelmäßigen Vorkommens der Futterpflanzen der Raupen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2013). Lebensraum der Art sind verschiedenste laubdominerte Gehölze, Wald- und Gebüschränder, aber auch Gärten und Parks. Hier fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] in zwei Generationen mit Häufigkeitsmaxima im Mai und August. Raupenfunde sind in Salzburg von Mai und Juli bekannt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2013). | + | |
| | + | ''G. syringella'' ist in Salzburg weit verbreitet und bereits aus allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]]es bekannt (Embacher et. al 2011). Die Höhenverbreitung ist bisher von 400 bis 1040 m dokumentiert und orientiert sich somit an der oberen Grenze des regelmäßigen Vorkommens der Futterpflanzen der Raupen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020). Lebensraum der Art sind verschiedenste laubdominerte Gehölze, Wald- und Gebüschränder, Schlagfluren aber auch Gärten und Parks. Hier fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] in zwei Generationen mit Häufigkeitsmaxima im Mai und August. Raupenfunde sind in Salzburg von Mai und Juli bekannt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020). |
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| | ==Biologie und Gefährdung== | | ==Biologie und Gefährdung== |
| − | Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen am späteren Nachmittag oder gegen Abend und kommen auch nachts ans Licht. Die Raupen erzeugen in den Blätter ihrer Futterpflanzen zunächst epidermale Gangminen, die zu einem bräunlichen Platz führen. Später konstruieren sie unregelmäßig geformte Rollen an der Spitze der Blätter, die gewechselt werden und in denen sie ihre restliche Entwicklung durchlaufen. Die Verpuppung erfolgt in der letzten Blattrolle. Vor dem Schlüpfen der [[Glossar_Biologie#I|Imago]] schiebt sich die Puppe zur Hälfte aus der Blattrolle hervor. Als Futterpflanzen dienen den Raupen Gemeine Esche (''[[Fraxinus excelsior]]'') und Liguster (''[[Ligustrum vulgare]]''), sowie der namensgebende Flieder (''[[Syringa vulgaris]]''). Wegen ihrer weiten Verbreitung und Häufigkeit, sowie der Toleranz hinsichtlich des Lebensraumes ist ''G. syringella'' in Salzburg ungefährdet. | + | |
| | + | Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen am Nachmittag oder gegen Abend und kommen auch nachts ans Licht (dokumentierte Funde zwischen 14 und 19 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2020). Die Raupen erzeugen in den Blätter ihrer Futterpflanzen zunächst epidermale Gangminen, die zu einem bräunlichen Platz führen. Später konstruieren sie unregelmäßig geformte Rollen an der Spitze der Blätter, die gewechselt werden und in denen sie ihre restliche Entwicklung durchlaufen. Die Verpuppung erfolgt in der letzten Blattrolle. Vor dem Schlüpfen der [[Glossar_Biologie#I|Imago]] schiebt sich die Puppe zur Hälfte aus der Blattrolle hervor. Als Futterpflanzen dienen den Raupen Gemeine Esche (''[[Fraxinus excelsior]]'') und Liguster (''[[Ligustrum vulgare]]''), sowie der namensgebende Flieder (''[[Syringa vulgaris]]''). An diesen Pflanzen sind nicht nur oft mehrere Raupen derselben Art zu finden, sondern es treten auch jene der ''[[Caloptilia cuculipennella]]'' in Konkurrenz auf. Wegen ihrer weiten Verbreitung und Häufigkeit, sowie der Toleranz hinsichtlich des Lebensraumes ist ''G. syringella'' in Salzburg ungefährdet. |
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| | ==Weiterführende Informationen== | | ==Weiterführende Informationen== |
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| | {{NKIS | taxonid=1217}} | | {{NKIS | taxonid=1217}} |
| | [[Salzburgwiki:Projekt_Fauna_und_Flora|Projekt: Fauna und Flora von Salzburg]] | | [[Salzburgwiki:Projekt_Fauna_und_Flora|Projekt: Fauna und Flora von Salzburg]] |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | *Embacher, G., P. Gros, M.E. Kurz, M.A.Kurz & C. Zeller-Lukashort 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 3-87.
| + | {{Quelle Embacher et al.}} |
| − | *Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2013. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 13 April 2013]. | + | *Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2020. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 20 August 2020]. |
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