Weißbach bei Lofer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Weißbach bei Lofer''' ist, nach Einwohnern gerechnet, die kleinste Ortsgemeinde im [[Pinzgau]].  
 
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Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Ober- und Unterweißbach. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:
 
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Einige Bauernhöfe der Umgebung fanden bereits um [[1100]] ihre erste Erwähnung. Die Ortschaft Weißbach als solche wurde urkundlich erstmals im Jahr [[1152]] (als ''Wizenbach''; [[1167]] als  ''Wizzinpach'') genannt. Der namensgebende Weißbach galt Jahrhunderte hindurch als Gerichtsscheidebach zwischen den [[Pfleger|Pflegegerichten]] [[Saalfelden]] und [[Lofer]] und markierte bis zur Bildung der politischen Gemeinden die Grenze zwischen Saalfelden und [[St. Martin bei Lofer|Sankt Martin]]. Die Kirche wurde 1792 erwähnt, seit 1891 ist Weißbach eine eigene Pfarre.
 
Einige Bauernhöfe der Umgebung fanden bereits um [[1100]] ihre erste Erwähnung. Die Ortschaft Weißbach als solche wurde urkundlich erstmals im Jahr [[1152]] (als ''Wizenbach''; [[1167]] als  ''Wizzinpach'') genannt. Der namensgebende Weißbach galt Jahrhunderte hindurch als Gerichtsscheidebach zwischen den [[Pfleger|Pflegegerichten]] [[Saalfelden]] und [[Lofer]] und markierte bis zur Bildung der politischen Gemeinden die Grenze zwischen Saalfelden und [[St. Martin bei Lofer|Sankt Martin]]. Die Kirche wurde 1792 erwähnt, seit 1891 ist Weißbach eine eigene Pfarre.
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[[1908]] wurde Weißbach nach St. Martin eingemeindet, [[1940]] folgte der Anschluss St. Martins an die Großgemeinde Lofer. Am [[12. Oktober]] [[1946]] wurde den beiden Ortschaften von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen. Seit [[1994]] ist Weißbach bei Lofer eine  Modellgemeinde der Dorf- und Stadterneuerung.  
 
[[1908]] wurde Weißbach nach St. Martin eingemeindet, [[1940]] folgte der Anschluss St. Martins an die Großgemeinde Lofer. Am [[12. Oktober]] [[1946]] wurde den beiden Ortschaften von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen. Seit [[1994]] ist Weißbach bei Lofer eine  Modellgemeinde der Dorf- und Stadterneuerung.  
  
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Beschreibung: ''"In blauem Schild ein goldener zwölfendiger Hirsch, ruhend auf einem, von silbernen Wellenbalken überzogenen grünen Dreiberg".''
 
   
 
   
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* [[Friedrich Hillebrand]], Motorrad-Beiwagenweltmeister 1957
 
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Version vom 9. April 2010, 15:19 Uhr

Karte
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Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 69,57 km²
Geografische Koordinaten: 47° 31' N, 12° 45' O
Höhe: 666 m ü. A.
Einwohner: 400 (31. Dez. 2005)
Postleitzahl(en): 5093
Vorwahl: 0 65 82
Gemeindekennziffer: 50 627
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5093 Weißbach bei Lofer
Unterweißbach 36
Offizielle Website: www.weissbach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Hohenwarter (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 9 Mitglieder: 6 ÖVP,
2 SPÖ, 1 FPÖ
Karte

Weißbach bei Lofer ist, nach Einwohnern gerechnet, die kleinste Ortsgemeinde im Pinzgau.

<== Geografie ==

Geographische Lage

Der Ort im Saalachtal wird umgeben von den Ausläufern des Steinernen Meeres, der Leoganger und der Loferer Steinberge sowie den Vorbergen der Reiter Alpen und der Hochkaltergruppe mit dem Pass Hirschbichl, der bereits den Übergang in das Berchtesgadener Land bildet. Den höchsten Punkt des Gemeindegebiets markiert das Birnhorn mit 2.634 Metern.

Ortsgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Ober- und Unterweißbach. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:

  • Frohnwies (47)
  • Hintertal (37)
  • Oberweißbach (140)
  • Pürzlbach (38)
  • Unterweißbach (144)

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Geschichte

Einige Bauernhöfe der Umgebung fanden bereits um 1100 ihre erste Erwähnung. Die Ortschaft Weißbach als solche wurde urkundlich erstmals im Jahr 1152 (als Wizenbach; 1167 als Wizzinpach) genannt. Der namensgebende Weißbach galt Jahrhunderte hindurch als Gerichtsscheidebach zwischen den Pflegegerichten Saalfelden und Lofer und markierte bis zur Bildung der politischen Gemeinden die Grenze zwischen Saalfelden und Sankt Martin. Die Kirche wurde 1792 erwähnt, seit 1891 ist Weißbach eine eigene Pfarre.

1908 wurde Weißbach nach St. Martin eingemeindet, 1940 folgte der Anschluss St. Martins an die Großgemeinde Lofer. Am 12. Oktober 1946 wurde den beiden Ortschaften von der Salzburger Landesregierung wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen. Seit 1994 ist Weißbach bei Lofer eine Modellgemeinde der Dorf- und Stadterneuerung.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Naturdenkmäler

Wappen

Beschreibung: "In blauem Schild ein goldener zwölfendiger Hirsch, ruhend auf einem, von silbernen Wellenbalken überzogenen grünen Dreiberg".

Hirsch und Berg deuten auf den Pass Hirschbühel (Hirschbichl) hin, der in alter Zeit als Verbindung nach Berchtesgaden verkehrsmäßig und wirtschaftlich für das Gemeindegebiet von großer Bedeutung war. Der silberne Wellenbalken stellt den namensgebenden Weißbach dar.

Die Verleihung des Wappens fand am 17. Juli 1969 statt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Quellen

  • Website der Gemeinde Weißbach bei Lofer
  • Statistik Austria
  • Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3