Saalfeldener Becken: Unterschied zwischen den Versionen
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Hauptort ist [[Saalfelden]]. | Hauptort ist [[Saalfelden]]. | ||
== | ==Verkehrslage== | ||
=====prähistorisch und historisch===== | |||
Von größter Bedeutung für die Entwicklung des Saalfeldener Becken war und ist die verkehrsfreundliche Lage. In Richtung Süden wird das Becken durch die [[Zeller Furche]] mit dem Oberlauf der [[Salzach]] verbunden. Das Längstal der Salzach bringt den Anschluss an eine Reihe wichtiger Passübergänge in den [[Hohe Tauern]]. Die aus Richtung Westen in das Saalfeldener Becken einmündende [[Saalach]] verlässt die Talweitung Richtung Norden über das „Hohlwegen“ genannte Trogtal, das tief eingeschnitten, die Nördlichen Kalkalpen durchbricht und so eine hindernisfreie Verbindung in den [[Loferer Talkessel]] und daran anschließend in das [[Reichenhaller Becken]] ermöglicht. Im Westen ist das Saalfeldener Becken über das Tal der [[Leoganger Ache]] und den [[Hochfilzener Sattel]] mit dem Bergbaugebiet in [[Kitzbühel]] verbunden. Richtung Osten ermöglicht das Tal der [[Urslau]] eine Verbindung in die einstigen Bergbaugebiete des [[Pongau]], die in [[Mühlbach]] und im Raum [[Bischofshofen]] befindlich waren. | |||
=====Gegenwart===== | |||
Von [[Zell am See]] über Maishofen und Saalfelden über den Grießenpass nach [[Nordtirol]] führt die [[Westbahn]] (früher hier [[Giselabahn]] genannt). Die [[Pinzgauer Straße]], B311, führt von Norden nach Süden durch das Becken. Über den Griesenpass einerseits, den [[Dientner Sattel]] andererseits besteht auch eine West-Ost-Verbindung. | Von [[Zell am See]] über Maishofen und Saalfelden über den Grießenpass nach [[Nordtirol]] führt die [[Westbahn]] (früher hier [[Giselabahn]] genannt). Die [[Pinzgauer Straße]], B311, führt von Norden nach Süden durch das Becken. Über den Griesenpass einerseits, den [[Dientner Sattel]] andererseits besteht auch eine West-Ost-Verbindung. | ||
==Besiedelungsgeschichte== | |||
Schon nacheiszeitliche Jäger, die in kleinen Gruppen die eisfreien und wildreichen inneralpinen Gebiete durchstreiften, hinterließen Spuren um das heutige Saalfelden, wie die Funde am [[Oberrainknogel]] in [[Unken]] belegen. Ab der Bronzezeit war das Saalfeldener Becken vermutlich durchgehend besiedelt, was durch Siedlungsorte, Bestattungsplätze, Brandopferplätze, Hort- und Moorfunde für die Bronzezeit belegt ist. Auch im [[Kühloch]] fand man Hinweise auf eine bronzezeitliche Nutzung der Höhle. Die Funde am [[Biberg]] belegen die Wichtigkeit des Saalfeldener Beckens als Siedlungsort in einer verkehrsgünstigen Lage auch nach der Bronzezeit. | |||
Im Saalfeldener Becken befindet sich heute mit [[Saalfelden]] der einwohnerstärkste Ort im Bezirk [[Zell am See]]. | |||
==Quelle== | ==Quelle== | ||