Hoisnkreuz: Unterschied zwischen den Versionen

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Anlass und Zeit der ersten Errichtung sind unbekannt, doch ist es auf einem alten Bild aus dem [[19. Jahrhundert]] bereits zu sehen. Annehmen kann man, dass es spätestens in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Bis zur letzten Erneuerung in den [[1980er]] Jahren war es um 90° nach rechts gewendet. Der Korpus wurde [[1997]] gegen einen von Sepp Oberbarleitner geschnitzten ausgetauscht. [[1998]] wurde sie gefasst. Die Holztafel stammt vom Evangeliumswerk, eine kathol. Organisation. Am Karfreitag um 15 Uhr wirdam Weg zum Kreuz der Kreuzweg gebetet.  
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Anlass und Zeit der ersten Errichtung sind unbekannt, doch ist es auf einem alten Bild aus dem [[19. Jahrhundert]] bereits zu sehen. Annehmen kann man, dass es spätestens in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Bis zur letzten Erneuerung in den [[1980er]]-Jahren war es um 90° nach rechts gewendet. Der Korpus wurde [[1997]] gegen einen von Sepp Oberbarleitner geschnitzten ausgetauscht. [[1998]] wurde sie gefasst. Die Holztafel stammt vom Evangeliumswerk, eine katholische Organisation. Am [[Karfreitag]] um 15 Uhr wird am Weg zum Kreuz der Kreuzweg gebetet.  
  
 
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Das Kreuz befindet sich   vom Ortsteil Oberweißbach aus beim Hoisn und Lohnbauern vorbei ein Stück die alte Hirschbichlstraße hinauf. Das Kreuz wird von einem mit [[Schindel]]n gedeckten Dach geschützt. Um das Kreuz ist ein Zaun als Schutz vor Weidevieh angelegt.
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Das Kreuz befindet sich vom Ortsteil [[Oberweißbach]] aus beim Hoisn und Lohnbauern vorbei ein Stück die alte Hirschbichlstraße hinauf. Das Kreuz wird von einem mit [[Schindel]]n gedeckten Dach geschützt. Um das Kreuz ist ein Zaun als Schutz vor Weidevieh angelegt.
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Die Christusfigur im Viernageltypus zeigt deutlich hervorgehobene Wundmale. Die Krone ist mit einzelnen Holzdornen gestaltet. Das Haupt liegt auf der rechten Schulter. Das Lendentuch ist links geknüpft. Am oberen Längsbalken sieht man eine weiße Tafel mit den Buchstaben 'INRI'. Unter den Füßen hängt eine Spruchtafel aus Holz . Die Inschrift lautet: <blockquote>O Jesus, heut verlassen, verhöhnet wie noch nie, Lamm Gottes, so geschlagen, erbarmend auf uns sieh. Stärk die, die Dich noch lieben, daß treu sie mit Dir gehen, bereit für Dich zu leiden, an Deiner Seit zu stehn. MB </blockquote>
  
Die Christusfigur im Viernageltypus zeigt deutlich hervorgehobene Wundmale. Die Krone ist mit einzelnen Holzdornen gestaltet. Das Haupt liegt auf der rechten Schulter. Das Lendentuch ist links  geknüpft. Am oberen Längsbalken sieht man eine weiße Tafel mit den Buchstaben 'INRI'. Unter den Füßen hängt eine Spruchtafel aus Holz . Die Inschrift lautet: <blockquote>O Jesus, heut verlassen, verhöhnet wie noch nie, Lamm Gottes, so geschlagen, erbarmend auf uns sieh. Stärk die, die Dich noch lieben, daß treu sie mit Dir gehen, bereit für Dich zu leiden, an Deiner Seit zu stehn. MB </blockquote>
 
 
==Quelle==
 
==Quelle==
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2817#.XpKJMZngqQM Marterl.at]
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2817#.XpKJMZngqQM Marterl.at]

Version vom 13. November 2025, 09:08 Uhr

Das Hoisnkreuz ist ein Wegkreuz in der Pinzgauer Gemeinde Weißbach bei Lofer.

Geschichte

Anlass und Zeit der ersten Errichtung sind unbekannt, doch ist es auf einem alten Bild aus dem 19. Jahrhundert bereits zu sehen. Annehmen kann man, dass es spätestens in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Bis zur letzten Erneuerung in den 1980er-Jahren war es um 90° nach rechts gewendet. Der Korpus wurde 1997 gegen einen von Sepp Oberbarleitner geschnitzten ausgetauscht. 1998 wurde sie gefasst. Die Holztafel stammt vom Evangeliumswerk, eine katholische Organisation. Am Karfreitag um 15 Uhr wird am Weg zum Kreuz der Kreuzweg gebetet.

Beschreibung

Das Kreuz befindet sich vom Ortsteil Oberweißbach aus beim Hoisn und Lohnbauern vorbei ein Stück die alte Hirschbichlstraße hinauf. Das Kreuz wird von einem mit Schindeln gedeckten Dach geschützt. Um das Kreuz ist ein Zaun als Schutz vor Weidevieh angelegt.

Die Christusfigur im Viernageltypus zeigt deutlich hervorgehobene Wundmale. Die Krone ist mit einzelnen Holzdornen gestaltet. Das Haupt liegt auf der rechten Schulter. Das Lendentuch ist links geknüpft. Am oberen Längsbalken sieht man eine weiße Tafel mit den Buchstaben 'INRI'. Unter den Füßen hängt eine Spruchtafel aus Holz . Die Inschrift lautet:

O Jesus, heut verlassen, verhöhnet wie noch nie, Lamm Gottes, so geschlagen, erbarmend auf uns sieh. Stärk die, die Dich noch lieben, daß treu sie mit Dir gehen, bereit für Dich zu leiden, an Deiner Seit zu stehn. MB

Quelle