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Am [[20. Jänner]] kommen Propst Pabo des Augustinerchorherrenstifts St. Zeno und ein Mitbruder am Tage des heiligen Sebastian in der [[Gasteiner Klamm]] bei einem [[Lawine]]<nowiki>nunglück ums Leben</nowiki> An dieses Ereignis erinnert die [[St. Sebastians-Kapelle]] beim Parkplatz Klammstein.
 
Am [[20. Jänner]] kommen Propst Pabo des Augustinerchorherrenstifts St. Zeno und ein Mitbruder am Tage des heiligen Sebastian in der [[Gasteiner Klamm]] bei einem [[Lawine]]<nowiki>nunglück ums Leben</nowiki> An dieses Ereignis erinnert die [[St. Sebastians-Kapelle]] beim Parkplatz Klammstein.
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; [[1218]]
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In diesem Jahr sterben die Peilsteiner aus, so die gängige Literatur. Allerdings war der letzte tatsächliche Peilsteiner, Konrad III. von Peilstein, bereits 1198 gestorben. Es gibt aber vermutlich eine nicht blutsverwandte Nebenlinie mit Nachfahren. Nach dem Tod von Konrad III. könnten somit aus dieser Linie Erben gewesen sein. Jedenfalls fällt ein Teil der Besitzungen des Geschlechts der Peilsteiner kurz nach 1218, jedenfalls deutlich vor [[1224]] an die [[Bayernherzöge in Salzburg|Bayernherzöge]]. Neuere Geschichtsforschung ist der Meinung, dass nach dem Ende der Peilsteiner es zu einer teilweise sogar kriegerisch geführten Auseinandersetzung zwischen den Bayernherzögen und dem Salzburger Erzbischof um Gastein gekommen war. Diese Auseinandersetzungen gingen zugunsten der Bayern aus, die bis [[1297]] den Gerichtsbezirk Gastein besitzen.
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; [[1241]]
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[[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] leiht Herzog Otto II. von Bayern Geld und dieser verpfändet dafür ''predium nostrum in Gasteun''. Dieses Geld wird jedoch schon bald zurückbezahlt. Obwohl die Herzöge von Bayern die Landesherren in Gastein sind, sind es die Herren von Goldegg, die im Alltagleben in Gastein die alleinige Entscheidungsbefugnis haben.
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; [[1251]]
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Graf Heinrich von Ortenberg (bei Vilshofe) übt die Vogtei über Gastein und Mondsee (Herrschaft Wildeneck) aus. Er verlehnt sie aber an kleine Salzburger [[Ministeriale]]n.
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; [[1272]]
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In diesem Jahr findet sich ein definitiver Nachweis, dass die Goldegger das Sagen im Tal haben.
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; [[1281]]
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In [[Klammstein]] gibt es mit großer Sicherheit eine [[Burg Klammstein|Befestigungsanlage]].
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; [[1286]]
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Die Goldegger Herren üben ihre Rechte des Landgerichts aus, was sie in Konflikt mit den Bayernherzögen bringt.
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; [[1289]]
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Die bayrischen Herzöge wären bereit, das Gasteinertal an die Herren von Goldegg zu verkauft. Diese können aber den Kaufpreis nicht aufbringen.
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; [[1297]]
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Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]] erwirbt von den bayerischen Herzögen das Gasteinertal, was ein wichtiger Schritt zur "Land-Werdung" Salzburgs ist.
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== 14. Jahrhundert ==
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; [[1300]]
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Eine ''hochfürstliche'' Taverne wird in Dorfgastein genannt.
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; [[1301]]
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Konrad von Aussee gelangt in den teilweisen Besitz von Gastein, ein Jakob der Jorisch aus Aussee ist dann um [[1389]] [[Gewerke]] im Tal - die Ausseer Herren haben im [[14. Jahrhundert]] eine bedeutende Rolle im Gasteinertal.
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