Dachverband Salzburger Kulturstätten: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Die Salzburger Interessenvertretung publiziert zudem gemeinsam mit der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) die KUPFZeitung. | Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Die Salzburger Interessenvertretung publiziert zudem gemeinsam mit der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) die KUPFZeitung. | ||
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Version vom 2. Juni 2020, 22:12 Uhr
Der Dachverband Salzburger Kulturstätten – organisiert als gemeinnütziger Verein – ist das Netzwerk und die kulturpolitische Interessenvertretung der »freien« zeitgenössischen, emanzipatorischen und autonomen Kulturarbeit im Bundesland Salzburg.
Aufgaben
Für seine derzeit 78 Mitglieder (44 städtische Initiativen, 34 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1988 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten. Diese Arbeiten übernehmen aktuell ein Geschäftsführer (38 WoSt.) und eine Assistentin (17 WoSt.).
Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen (»fair pay für Kulturarbeit«) verstärken.
Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben:
2018: Kulturbudget
Land Salzburg: 3,51%
Stadt Salzburg: 6,02%
Bekannt ist der Dachverband auch durch die Publikation des KULTPLAN, einer monatlichen Veranstaltungsübersicht sowie dem kidsKULTPLAN, dem KULTPLAN für ein junges Publikum.
Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist zudem maßgeblich an der Umsetzung des Projektes Stolpersteine beteiligt, zudem engagiert sich die Interessenvertretung für die Aktion »Hunger auf Kunst & Kultur« sowie dem Leerstandsmelder Salzburg.
Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Die Salzburger Interessenvertretung publiziert zudem gemeinsam mit der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) die KUPFZeitung.
Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt (Euro 28.000.-) und Land (Euro 56.200.-).
Mitgliedschaft
Die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Dachverband Salzburger Kulturstätten sind:
• Gegenwarts- und zukunftsorientierte Kulturarbeit
• Vermittlung von Eigenproduktionen und Projekten
• Vermittlung und Ermöglichung zeitgenössischer Kunst und Kultur
• Inhaltliche und organisatorische Unabhängigkeit von Gebietskörperschaften, politischen Gremien und staatlichen Institutionen
• Unabhängigkeit von politischen Parteien und Glaubensgemeinschaften
• Gemeinnützigkeit
• Demokratisches Verhalten
• Selbstorganisation
• Positionierung gegen menschenverachtende ideologische Strömungen
• Ermöglichen aktiver Beteiligung
• Geschlechtersensible Herangehensweisen
Partnerschaften
Der Dachverband ist Mitglied der IG Kultur Österreich als österreichische Interessenvertretung, und nimmt Aufgaben als deren Landesvertretung wahr.
Die Interessenvertretung ist mit insgesamt 24,96% Teilhaberin der gemeinnützigen GmbH von FS1 Community Fernsehen. 0,96% hält persönlich der Geschäftsführer Thomas Randisek.
Vereinsstruktur
Vorstand
- Vorsitzender: Karl Zechenter (gold extra Kulturverein)
- Stv. Vorsitzender: Friedrich Göschel (kultur:plattform St. Johann)
- Kassier: Alf Altendorf (Radiofabrik, FS1)
- Schriftführer: Robert Wimmer (Lungauer Kulturvereinigung)
- Elisabeth Schmirl (periscope)
- Piet Six (Toihaus)
Geschäftsführung
Assistenz
Weblinks
- KULTPLAN - die Veranstaltungsübersicht online
- Personenkomitee Stolpersteine
- Hunger auf Kunst & Kultur
- Leerstandsmelder Salzburg
- IG Kultur Österreich
Quellen
- Weblinks