Schloss Wiespach: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Der Ursprung dieses Schlosses reicht in das [[13. Jahrhundert]] zurück. Es mag schon früher bestanden haben, da das Geschlecht der Ritter von Wiespach bis in die [[1370er]] Jahre nachzuweisen ist. Erstmals findet sich [[1434]] eine urkundliche Erwähnung. | Der Ursprung dieses Schlosses reicht in das [[13. Jahrhundert]] zurück. Es mag schon früher bestanden haben, da das Geschlecht der Ritter von Wiespach bis in die [[1370er]] Jahre nachzuweisen ist. Erstmals findet sich [[1434]] eine urkundliche Erwähnung. | ||
Der Name ist mutmaßlich abgeleitet aus seiner Lage in der Nähe zur Mündung des [[Almbach (Wiestal)|'pach']], der vom [[Wiestal]] kommt. Der Alm- oder Wiesbach hat wohl dem Schloss und der Familie (Wiespach/Wiespeck) den Namen gegeben | |||
=== Besitzgeschichte === | === Besitzgeschichte === | ||
Die Wiespacher/Wiespeck sind seit der 2. Hälfte des [[13. Jahrhundert]]s nachweisbar. [[1434]] wird [[Aschacher|Veit Aschacher]] mit dem „Sitz Wispach bey dem Hallein“ belehnt. | |||
[[1476]] kam es an den [[Pongau]]er [[Gewerke]]n Georg Kölderer aus der Familie [[Kölderer]] von Höch. Kölderer baute den bisherigen Wohnturm um, oder ganz neu, sodass ein schmucker Ansitz entstand. | |||
[[1541]] belehnte Salzburger [[Erzbischof]]-Administrator [[Ernst Herzog von Bayern]] den erzbischöflichen Leibarzt Dr. [[Paul Rettinger von Wiespach und Radeck|Paul Rettinger]] mit dem Schloss Wiespach belehnt; dieses fiel [[1562]] an seine Kinder Dr. [[Martin Herkules Rettinger von Wiespach|Martin Herkules Rettinger]], Fürst-Bischof von [[Lavant]], und Benigna, verh. Frankmann von Ochsenfeld, und nach des Bischofs Tode im Jahr [[1570]] ganz an Benigna.<ref>Michael L. Rettinger, Artikel [http://www.rettinger.tv/53549/index.html ''Paul Rettinger von Wiespach und Radeck"'',] gestützt auf Buberl, Paul/[[Franz Martin|Martin, Franz]], ''Die Denkmale des politischen Bezirks Hallein''. Der Jahreszahl 1541 wird hier gegenüber der im Artikel ''"Schloss Wiespach/Schloss Wispach"'' genannten Jahreszahl 1555 der Vorzug gegeben.</ref> | [[1541]] belehnte Salzburger [[Erzbischof]]-Administrator [[Ernst Herzog von Bayern]] den erzbischöflichen Leibarzt Dr. [[Paul Rettinger von Wiespach und Radeck|Paul Rettinger]] mit dem Schloss Wiespach belehnt; dieses fiel [[1562]] an seine Kinder Dr. [[Martin Herkules Rettinger von Wiespach|Martin Herkules Rettinger]], Fürst-Bischof von [[Lavant]], und Benigna, verh. Frankmann von Ochsenfeld, und nach des Bischofs Tode im Jahr [[1570]] ganz an Benigna.<ref>Michael L. Rettinger, Artikel [http://www.rettinger.tv/53549/index.html ''Paul Rettinger von Wiespach und Radeck"'',] gestützt auf Buberl, Paul/[[Franz Martin|Martin, Franz]], ''Die Denkmale des politischen Bezirks Hallein''. Der Jahreszahl 1541 wird hier gegenüber der im Artikel ''"Schloss Wiespach/Schloss Wispach"'' genannten Jahreszahl 1555 der Vorzug gegeben.</ref> | ||