Elsa Brändström: Unterschied zwischen den Versionen
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{{PAGENAME}} wurde am 26. März 1888 in St. Petersburg geboren. Und genoss dort das Leben einer Dame der höheren Gesellschaftsklasse, bis der Erste Weltkrieg ausbrach. Elsa Brändström pflegte die Gefangenen in Sibirien und war mehrmals selbst dem Tode nahe. In der Zwischenkriegszeit fand die gelernte Krankenschwester eine neue Aufgabe. Sie gründete ein Heim für Kriegswaisen, welches bis in die [[1930er]] Jahre Bestand hatte. | {{PAGENAME}} wurde am 26. März 1888 in St. Petersburg geboren. Und genoss dort das Leben einer Dame der höheren Gesellschaftsklasse, bis der Erste Weltkrieg ausbrach. Elsa Brändström pflegte die Gefangenen in Sibirien und war mehrmals selbst dem Tode nahe. In der Zwischenkriegszeit fand die gelernte Krankenschwester eine neue Aufgabe. Sie gründete ein Heim für Kriegswaisen, welches bis in die [[1930er]] Jahre Bestand hatte. | ||
| − | Elsa Brändström heiratete den Mathematikprofessor Robert Ulich. Gemeinsam bekamen sie eine Tochter Brita (* | + | Elsa Brändström heiratete den Mathematikprofessor Robert Ulich. Gemeinsam bekamen sie eine Tochter Brita (* [[1932]]). Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ Elsa Brändström-Ulich mit ihrer Familie Deutschland und wanderte in die USA aus. Auch dort half sie immer wieder anderen Menschen so mit ihrem bekannten "Window-Shop". Kurz vor ihrem 60. Geburtstag verstarb Elsa Brändström an Knochenkrebs. |
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Version vom 29. November 2009, 22:13 Uhr
Elsa Brändström (* 26. März 1888 in St. Petersburg, Russland, † 4. März 1948 in Cambridge/Massachusetts, Amerika) war eine Krankenschwester, welche sich im Ersten Weltkrieg um Kriegsgefangene in Sibirien, Russland, kümmerte. Darüber schrieb sie das Buch "Unter Kriegsgefangenen in Sibirien".
Leben
Elsa Brändström wurde am 26. März 1888 in St. Petersburg geboren. Und genoss dort das Leben einer Dame der höheren Gesellschaftsklasse, bis der Erste Weltkrieg ausbrach. Elsa Brändström pflegte die Gefangenen in Sibirien und war mehrmals selbst dem Tode nahe. In der Zwischenkriegszeit fand die gelernte Krankenschwester eine neue Aufgabe. Sie gründete ein Heim für Kriegswaisen, welches bis in die 1930er Jahre Bestand hatte.
Elsa Brändström heiratete den Mathematikprofessor Robert Ulich. Gemeinsam bekamen sie eine Tochter Brita (* 1932). Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ Elsa Brändström-Ulich mit ihrer Familie Deutschland und wanderte in die USA aus. Auch dort half sie immer wieder anderen Menschen so mit ihrem bekannten "Window-Shop". Kurz vor ihrem 60. Geburtstag verstarb Elsa Brändström an Knochenkrebs.
Straßenbenennung
Die Krankenschwester ist Namensgeberin der Elsa-Brändström-Straße im Salzburger Stadtteil Josefiau.
Literatur
Norgard Kohlhagen, Elsa Brändström, in: Menschen, die die Welt bewegten, Stuttgart u.a., 2002
Quelle
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006