Georg Baumgartner: Unterschied zwischen den Versionen
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Georg Baumgartner war Sohn eines Kufsteiner Getreidehändlers. Er besuchte das Gymnasium in Hall in Tirol. Im Jahr 1903 trat er in das [[Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg]] ein. In der Folge studierte er Theologie an der [[ | Georg Baumgartner war Sohn eines Kufsteiner Getreidehändlers. Er besuchte das Gymnasium in Hall in Tirol. Im Jahr 1903 trat er in das [[Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg]] ein. In der Folge studierte er Theologie an der [[Theologische Fakultät in Salzburg|Theologischen Fakultät in Salzburg]]. Am [[14. Juli]] [[1907]] empfing er die Priesterweihe. Im Jahr [[1913]] wurde er zum Doktor der Theologie promoviert. | ||
Er wirkte als Kooperator zunächst in [[Pfarre Mayrhofen|Mayrhofen im Zillertal]] ([[1907]] – [[1910]]), 1910 bis [[1911]] in [[Pfarre Oberau|Oberau in Tirol]]. Von 1911 bis [[1915]] war er Studienadjunkt an die Salzburger theologische Fakultät, bis [[1919]] außerdem Redakteur der "Katholischen Kirchenzeitung" und von [[1914]] bis [[1919]] Subdirektor des Salzburg Priesterseminars. Von 1919 bis [[1925]] wirkte er als Religionslehrer am [[Salzburger Staatsgymnasium]]. | Er wirkte als Kooperator zunächst in [[Pfarre Mayrhofen|Mayrhofen im Zillertal]] ([[1907]]–[[1910]]), 1910 bis [[1911]] in [[Pfarre Oberau|Oberau in Tirol]]. Von 1911 bis [[1915]] war er Studienadjunkt an die Salzburger theologische Fakultät, bis [[1919]] außerdem Redakteur der "Katholischen Kirchenzeitung" und von [[1914]] bis [[1919]] Subdirektor des Salzburg Priesterseminars. Von 1919 bis [[1925]] wirkte er als Religionslehrer am [[Salzburger Staatsgymnasium]]. | ||
Im Jahr [[1926]] habilitierte er sich an der Universität Salzburg als Privatdozent für Moraltheologie. Am [[30. Dezember]] [[1926]] wurde er zum außerordentlichen, [[1928]] zum ordentlichen Professor für Moraltheologie ernannt. 1930/31 und 1934/35 fungierte er als Dekan der Theologischen Fakultät. | Im Jahr [[1926]] habilitierte er sich an der Universität Salzburg als Privatdozent für Moraltheologie. Am [[30. Dezember]] [[1926]] wurde er zum außerordentlichen, [[1928]] zum ordentlichen Professor für Moraltheologie ernannt. 1930/31 und 1934/35 fungierte er als Dekan der Theologischen Fakultät. | ||
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==Literatur== | ==Literatur== | ||
* [[Matthias Stubham|Stubham, Matthias]]: ''Georg Baumgartner'', in: ''350 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg 1617 – 1967'' (1967). | * [[Matthias Stubham|Stubham, Matthias]]: ''Georg Baumgartner'', in: ''350 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg 1617 – 1967'' (1967). | ||
==Quellen | ==Quellen== | ||
*Enderle-Burcel, Gertrude: ''Mandatare im Ständestaat: Christlich – ständisch – autoritär, 1934–1938. Biographisches Handbuch der Mitglieder des Staatsrates, Bundeskulturrates, Bundeswirtschaftsrates und Länderrates sowie des Bundestages''. Hrsg. durch das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes und die Österreichische Gesellschaft für Historische Quellenstudien, Wien 1991, ISBN 3-901142-00-2. S. 44. | *Enderle-Burcel, Gertrude: ''Mandatare im Ständestaat: Christlich – ständisch – autoritär, 1934–1938. Biographisches Handbuch der Mitglieder des Staatsrates, Bundeskulturrates, Bundeswirtschaftsrates und Länderrates sowie des Bundestages''. Hrsg. durch das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes und die Österreichische Gesellschaft für Historische Quellenstudien, Wien 1991, ISBN 3-901142-00-2. S. 44. | ||
*[[RES]], Artikel [http://res.icar-us.eu/index.php/Baumgartner,_Georg_Josef_(1884-1941) Baumgartner, Georg Josef (1884-1941)] | *[[RES]], Artikel [http://res.icar-us.eu/index.php/Baumgartner,_Georg_Josef_(1884-1941) Baumgartner, Georg Josef (1884-1941)] | ||
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