Gaswerkgasse: Unterschied zwischen den Versionen
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Benannt wurde die Straße nach der Tatsache, dass an ihr das [[1858]] errichtete [[Städtisches Gaswerk|städtische Gaswerk]] lag. Dieses Gaswerk wurde auf dem Grund eines alten damals aufgelassenen Bauerngutes, des Niederlbauern errichtet. Der Beschluss zur Namensgebung wurde [[1905]] gefasst. Davor hieß die Straße ''Schergengasse'', noch früher war sie jahrhundertelang bis um 1810 ein Teil der Münchner Poststraße, die vom Laufener Tor über die heutige Gaswerkgasse und die [[Stauffeneggstraße]] nach [[Laufen an der Salzach]], [[Tittmoning]] oder auch nach München führte. | Benannt wurde die Straße nach der Tatsache, dass an ihr das [[1858]] errichtete [[Städtisches Gaswerk|städtische Gaswerk]] lag. Dieses Gaswerk wurde auf dem Grund eines alten damals aufgelassenen Bauerngutes, des Niederlbauern errichtet. Der Beschluss zur Namensgebung wurde [[1905]] gefasst. Davor hieß die Straße ''Schergengasse'', noch früher war sie jahrhundertelang bis um 1810 ein Teil der [[Münchener Straße|Münchner Poststraße]], die vom [[Laufener Tor]] über die heutige Gaswerkgasse und die [[Stauffeneggstraße]] nach [[Laufen an der Salzach]], [[Tittmoning]] oder auch nach [[München]] führte. | ||
== Verlauf == | == Verlauf == | ||
Die Gaswerkgasse ist knapp 500 Meter lang und führt von der Kreuzung mit der [[Müllner Hauptstraße]] beim ehemaligen [[Laufener Tor|Schergentor]] durch einen Lärmschutztunnel unter der | Die Gaswerkgasse ist knapp 500 Meter lang und führt von der Kreuzung mit der [[Müllner Hauptstraße]] beim ehemaligen [[Laufener Tor|Schergentor]] durch einen Lärmschutztunnel unter der Bahnstrecke Salzburg−München und der neuen [[Salzburg Mülln (Haltestelle)|Haltestelle Salzburg Mülln]] hindurch zur [[Ignaz-Harrer-Straße]]. | ||
== Gebäude == | == Gebäude == | ||
In der Gaswerkgasse | In der Gaswerkgasse befindet sich unter anderem die [[S-Bahn]]-Haltestelle [[Salzburg Mülln (Haltestelle)|Salzburg Mülln]], die im Dezember [[2009]] eröffnet wurde. | ||
Einem | Einem Foto aus dem Jahr 1910 ist zu entnehmen, dass sich an der Gaswerkgasse 4 ein [[Mädchenwaisenhaus]] befunden hatte<ref>Quelle: ein Foto in [[Reinhard Stamberg|Stamberg, Reinhard]] (Hg.): ''Salzburg 1860–1930. Vorstädte''. Wien (Album Verlag für Photographie) 1998</ref>. Dieses Waisenhaus (ähnlich ein unweit südlich davon einst gelegenes Knabenwaisenhaus) wurden bereits [[1769]] errichtet und ist mit dem Wappen von [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] versehen. Später befand sich dort ein Schwesternheim. Das Knabenwaisenheim ist in der Bausubstanz nicht erhalten. | ||
== Bilder == | == Bilder == | ||