Amand Pachler: Unterschied zwischen den Versionen
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Rund um die Wahl hatte der Erzbischof einen Bau zur Schließung des [[Domplatz]]es im Süden beginnen lassen, der großen Einfluss auf St. Peter und das Ordensleben im Kloster haben hätte können. Amand Pachler war es zu verdanken, dass Guidobald Graf von Thun und Hohenstein diese Pläne noch einmal überdachte und den Bau dem Kloster überließ unter der Bedingung, dass die Fassade jener der [[Alte Residenz|Residenz]] gleichen musste. Außerdem verzichtete das Kloster auf das Vorgangsrecht bei öffentlichen Prozessionen gegenüber dem [[Domkapitel]]. Ein dementsprechender Vertrag wurde am [[4. Mai]] [[1657]] unterzeichnet. So entstand auch Salzburgs älteste Galerie, die [[Langer Gang|Lange Galerie]] (heute Teil des Museums [[DomQuartier]]). | Rund um die Wahl hatte der Erzbischof einen Bau zur Schließung des [[Domplatz]]es im Süden beginnen lassen, der großen Einfluss auf St. Peter und das Ordensleben im Kloster haben hätte können. Amand Pachler war es zu verdanken, dass Guidobald Graf von Thun und Hohenstein diese Pläne noch einmal überdachte und den Bau dem Kloster überließ unter der Bedingung, dass die Fassade jener der [[Alte Residenz|Residenz]] gleichen musste. Außerdem verzichtete das Kloster auf das Vorgangsrecht bei öffentlichen Prozessionen gegenüber dem [[Domkapitel]]. Ein dementsprechender Vertrag wurde am [[4. Mai]] [[1657]] unterzeichnet. So entstand auch Salzburgs älteste Galerie, die [[Langer Gang|Lange Galerie]] (heute Teil des Museums [[DomQuartier]]). | ||
Neben dem Bau am Domplatz wurde unter Pachler ein Weinkeller in den [[Mönchsberg]] gehauen, eine Konventgruft unter der [[Marienkapelle|St.-Veits-Kapelle]] eingerichtet und die [[Maximuskapelle|Einsiedelei des hl. Maximus]] über dem [[Friedhof von St. Peter]] restauriert. [[1661]] ließ er neues [[Marmor]]pflaster in der [[ | Neben dem Bau am Domplatz wurde unter Pachler ein Weinkeller in den [[Mönchsberg]] gehauen, eine Konventgruft unter der [[Marienkapelle|St.-Veits-Kapelle]] eingerichtet und die [[Maximuskapelle|Einsiedelei des hl. Maximus]] über dem [[Friedhof von St. Peter]] restauriert. [[1661]] ließ er neues [[Marmor]]pflaster in der [[Stiftskirche St. Peter]] verlegen und den Rupertus- und Benediktusaltar errichten. [[1664]] wurde ein Brunnen im Konventhof gebaut und auch der Neubau des [[Daxlueg|Haus Daxlueg]] auf dem [[Heuberg]] fiel in seine Amtszeit. Insgesamt gab Pachler in den 16 Jahren als Abt 43.226 [[Gulden]] für Bautätigkeit aus. | ||
Pachler war als ehemaliger Sängerknabe der Musik zugetan und trat auch als Autor unzähliger Schriften in Erscheinung. Er war besonders an der Aufbereitung historischer Fakten zum Thema St. Peter interessiert und schrieb unter anderem Abhandlungen über seine Vorgänger [[Vitalis]], [[Martin Hattinger|Martin]], [[Joachim Buchauer|Joachim]] oder Albert Keuslin. | Pachler war als ehemaliger Sängerknabe der Musik zugetan und trat auch als Autor unzähliger Schriften in Erscheinung. Er war besonders an der Aufbereitung historischer Fakten zum Thema St. Peter interessiert und schrieb unter anderem Abhandlungen über seine Vorgänger [[Vitalis]], [[Martin Hattinger|Martin]], [[Joachim Buchauer|Joachim]] oder Albert Keuslin. | ||
Nachdem er im April [[1673]] einen Schlaganfall erlitten hatte, verstarb Amand Pachler am [[9. September]] [[1673]]. Er wurde am [[14. September]] vor dem Altar des hl. Josef in der [[ | Nachdem er im April [[1673]] einen Schlaganfall erlitten hatte, verstarb Amand Pachler am [[9. September]] [[1673]]. Er wurde am [[14. September]] vor dem Altar des hl. Josef in der [[Stiftskirche St. Peter]] begraben. | ||
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