Hieronymus Cristani von Rall: Unterschied zwischen den Versionen

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Er stammte aus dem niederen [[Trentino|Tridentiner]] Adel und war, bevor Firmian ihn im März 1731 in seine Regierung berief, Ortsrichter in Firmians [[Trentino|welschtiroler]] Heimat gewesen.
  
Nach dem Tod Fürsterzbischofs Jakob Ernsts wurde er vom (bis zum Amtsantritt des nächsten Erzbischofs) die Zwischenherrschaft ausübenden Domkapitel entmachtet.  
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Nach dem Tod Fürsterzbischofs Jakob Ernsts wurde er vom (bis zum Amtsantritt des nächsten Erzbischofs) die Zwischenherrschaft ausübenden [[Salzburger Domkapitel|Domkapitel]] entmachtet.  
  
 
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Version vom 2. August 2009, 01:13 Uhr

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Hieronymus Cristani von Rall, auch C(h)ristani de Rallo oder di Rallo, war von 1731 bis 1747, unter den Fürsterzbischöfen Leopold Anton Freiherr von Firmian und Jakob Ernst Graf Liechtenstein, Salzburger Hofkanzler.

Sein Name ist vor allem mit der großen Protestantenvertreibung von 1731/32 verbunden, für deren listige Vorbereitung und rücksichtslose Durchführung er verantwortlich war.

Er war aber in den Jahren seiner Amtsführung überhaupt der maßgebende Staatsmann des Fürsterzbistums.

Er stammte aus dem niederen Tridentiner Adel und war, bevor Firmian ihn im März 1731 in seine Regierung berief, Ortsrichter in Firmians welschtiroler Heimat gewesen.

Nach dem Tod Fürsterzbischofs Jakob Ernsts wurde er vom (bis zum Amtsantritt des nächsten Erzbischofs) die Zwischenherrschaft ausübenden Domkapitel entmachtet.

Zu seinen Kindern zählen

  • Johann Cristani von Rall (1729 –1796), österreichischer Feldmarschall,
wahrscheinlich auch
  • Nicolò Cristani di Rallo (1731-1776), k.k. Kreishauptmann von Rovereto, Mozart-Schüler.

Literatur