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Schon im Verlauf des [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]]s waren den beiden wichtigen Stadttoren ([[Inneres Ostertor|Ostertor]] und [[Inneres Steintor|Steintor]]) zur besseren Sicherung der Stadt zusätzliche Stadttore vorgestellt worden. Damals wurde wohl bereits auch ein erstes [[Bergstraßtor]] auf der Straße nach [[Bergheim]] errichtet.       
 
Schon im Verlauf des [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]]s waren den beiden wichtigen Stadttoren ([[Inneres Ostertor|Ostertor]] und [[Inneres Steintor|Steintor]]) zur besseren Sicherung der Stadt zusätzliche Stadttore vorgestellt worden. Damals wurde wohl bereits auch ein erstes [[Bergstraßtor]] auf der Straße nach [[Bergheim]] errichtet.       
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Nach 1460 wurde der gesamte Raum zwischen der heutigen [[Dreifaltigkeitsgasse]], der [[Paris-Lodron-Straße|Paris-Lodron]]- und der [[Wolf-Dietrich-Straße]] in die neue Stadtbefestigung eingeschlossen. Als starke Befestigung nach Nordosten zu wurde als Eckturm der [[Hexenturm]] erbaut, ein ähnlicher längst abgerissener Turm bestand im Bereich des heutigen Nordtraktes des [[Lodronsche Primogenitur|Lodronschen Primogeniturpalastes]] (heute Sitz der [[Universität Mozarteum]]), der sich als Torturm auch über der damaligen [[Bergstraße]] nach Bergheim hin ausdehnte. Als kleines Tor wurde damals das [[Kotbrückltor]] (wohl im Bereich des [[Bruderhof]]es) angelegt.     
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Nach 1460 wurde durch eine zweite Stadtmauer der gesamte Raum zwischen der heutigen [[Dreifaltigkeitsgasse]], der [[Paris-Lodron-Straße|Paris-Lodron]]- und der [[Wolf-Dietrich-Straße]] eingeschlossen. Als starke Befestigung nach Nordosten zu wurde als Eckturm der [[Hexenturm]] erbaut, ein ähnlicher längst abgerissener Turm bestand im Bereich des heutigen Nordtraktes des [[Lodronsche Primogenitur|Lodronschen Primogeniturpalastes]] (heute Sitz der [[Universität Mozarteum]]), der sich als Torturm auch über der damaligen [[Bergstraße]] nach Bergheim hin ausdehnte. Als kleines Tor wurde damals das [[Kotbrückltor]] (wohl im Bereich des [[Bruderhof]]es) angelegt.     
    
=== Erweiterungen und Verstärkungen der linken Altstadtseite und des Mönchsberges ===   
 
=== Erweiterungen und Verstärkungen der linken Altstadtseite und des Mönchsberges ===   
Unter Erzbischof [[Burkhard II. von Weißpriach]] wurde die Stadtmauer entlang der ganzen [[Getreidegasse]], die damals nur auf der linken südlichen Seite mit Häuser bebaut war, bis zu zehn Meter zur Salzach hinaus versetzt und dort eine neue Stadtmauer (die zweite Stadtmauererrichtet. Eine kleinräumige Erweiterung der Stadtbefestigung erfolgt auch im Umfeld des damals neu errichteten [[Äußeres Nonntaler Tor|Äußeren Nonntaler Tores]]. Auch die Wehrmauern auf dem Mönchsberg wurden verstärkt.
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Unter Erzbischof [[Burkhard II. von Weißpriach]] wurde die erste Stadtmauer entlang der ganzen [[Getreidegasse]], die damals nur auf der linken südlichen Seite mit Häuser bebaut war, bis zu zehn Meter zur Salzach hinaus versetzt und dort eine neue, die zweite Stadtmauer errichtet. Eine kleinräumige Erweiterung der Stadtbefestigung erfolgt auch im Umfeld des damals neu errichteten [[Äußeres Nonntaler Tor|Äußeren Nonntaler Tores]]. Auch die Wehrmauern auf dem Mönchsberg wurden verstärkt.
 
   
 
   
 
Die Bürgerwehr wurde damals mit - 1487/88 nur mit zwei starken Türmen versehen - weitgehend neu errichtet, die nach 1500 zu einer achttürmigen Anlage erweitert wurde. Sie besaß einen tiefen Wehrgraben, einen doppeltem Mauerzug mit jeweils aufgesetzten Wehrgängen. Ein Wehrmauer wurde damals von den beiden Zwingern im Südwesten des Mönchsberges hinunter zum [[Römertor]] in der äußeren [[Riedenburg]] angelegt.  
 
Die Bürgerwehr wurde damals mit - 1487/88 nur mit zwei starken Türmen versehen - weitgehend neu errichtet, die nach 1500 zu einer achttürmigen Anlage erweitert wurde. Sie besaß einen tiefen Wehrgraben, einen doppeltem Mauerzug mit jeweils aufgesetzten Wehrgängen. Ein Wehrmauer wurde damals von den beiden Zwingern im Südwesten des Mönchsberges hinunter zum [[Römertor]] in der äußeren [[Riedenburg]] angelegt.  

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