Marko Doringer: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Marko Doringer''' (* [[13. Juli]] [[1974]] in [[Salzburg]]) ist | '''Marko Doringer''' (* [[13. Juli]] [[1974]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist Filmproduzent. | ||
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Schon sein erster Film "Voices Of(f) - Beirut" (2002) erzählt vom Nachkriegsleben im Libanon anhand von fünf Einzelschicksalen. Der zweite Film "In Tirana und Anderswo" (2004) porträtiert drei junge Menschen, die nach Sturz des kommunistischen Regimes in Albanien einen radikalen Neuanfang erleben müssen. | Schon sein erster Film "Voices Of(f) - Beirut" (2002) erzählt vom Nachkriegsleben im Libanon anhand von fünf Einzelschicksalen. Der zweite Film "In Tirana und Anderswo" (2004) porträtiert drei junge Menschen, die nach Sturz des kommunistischen Regimes in Albanien einen radikalen Neuanfang erleben müssen. | ||
"Mein halbes Leben" (2008), für den er den Großen Diagonale Preis für Dokumentarfilme erhielt, ist wieder mehr als eine Momentstudie - eher das Porträt jener Generation, der sich Doringer selbst zurechnet. | "Mein halbes Leben" (2008), für den er am [[5. April]] [[2008]] den Großen Diagonale Preis für Dokumentarfilme erhielt, ist wieder mehr als eine Momentstudie - eher das Porträt jener Generation, der sich Doringer selbst zurechnet. | ||
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Im großen Saal von [[Das Kino]] am | Im großen Saal von [[Das Kino]] am Salzburger [[Giselakai]] gingen ganz schön die Wogen hoch. "Mein halbes Leben" von Marko Doringer aus Salzburg wurde gespielt – und für die Generation plus/minus 30 hätte der Streifen genauso gut "Dein halbes Leben" heißen können. "Oh mein Gott, genau wie bei mir", raunten gleichaltrige Zuschauer erschrocken in den dunklen Saal. | ||
Doringer, geboren und aufgewachsen im Salzburger Stadtteil [[Liefering]], porträtiert eineinhalb Stunden lang sich selbst, und das mit gnadenloser Offenheit. Dasselbe macht er mit alten Schulfreunden, die er nach Jahren besucht. Der Salzburger quält sich mit einer Identitätskrise, mit einem Vater-Sohn-Konflikt, mit Existenzängsten. "Ja, das in dem Film, das ist keine Rolle, das bin wirklich ich", sagt Doringer im Gespräch mit den [[Salzburger Nachrichten]]. | Doringer, geboren und aufgewachsen im Salzburger Stadtteil [[Liefering]], porträtiert eineinhalb Stunden lang sich selbst, und das mit gnadenloser Offenheit. Dasselbe macht er mit alten Schulfreunden, die er nach Jahren besucht. Der Salzburger quält sich mit einer Identitätskrise, mit einem Vater-Sohn-Konflikt, mit Existenzängsten. "Ja, das in dem Film, das ist keine Rolle, das bin wirklich ich", sagt Doringer im Gespräch mit den [[Salzburger Nachrichten]]. | ||
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* [http://www.halbes-leben.com Mein halbes Leben] | * [http://www.halbes-leben.com Mein halbes Leben] | ||
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[[Kategorie:Salzburger des Tages | [[Kategorie:Person]] | ||
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